Kampfwahl um Präsidium des Schulrats Ebnat-Kappel

Eine überparteiliche Findungskommission sprach sich für einen Kandidaten aus. Zur Wahl stehen jetzt aber zwei andere. In Ebnat-Kappel kommts am 25. November zur Kampfwahl.

Ruben Schönenberger
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Mario Ammann möchte Schulratspräsident werden. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Mario Ammann möchte Schulratspräsident werden. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Weil der bisherige Schulratspräsident Pierre Joseph auf Ende Jahr seinen Rücktritt bekanntgegeben hat, müssen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 25. November einen Ersatz wählen. Eine überparteiliche Findungskommission mit Vertretern der CVP, der FDP und der SP machte sich auf die Suche nach einer geeigneten Nachfolge und meinte, diese auch gefunden zu haben. Emil Aerne (FDP) sollte nach Ansicht der Kommission ins Rennen steigen.

Aus den Reihen der FDP bewarb sich allerdings auch Mario Ammann um das Amt. Wie der Vorstand der FDP-Ortspartei nun schreibt, habe deshalb eine Aussprache stattgefunden. «An dieser Aussprache hat der Kandidat der Findungskommission seine Bewerbung auf eigenen Wunsch zurückgezogen», schreibt der Parteivorstand weiter. «Infolgedessen hat Mario Ammann (FDP) seine Kandidatur mit der rechtzeitigen Einreichung des Wahlvorschlages offiziell gemacht.»

Christian Rufer kandidiert als Parteiloser. (Bild: Urs Huwyler)

Christian Rufer kandidiert als Parteiloser. (Bild: Urs Huwyler)

Offiziell gemacht hat seine Kandidatur auch der Ebnat-Kappler Snowboard-Nationaltrainer Christian Rufer (parteilos), wie von der Gemeinde Ebnat-Kappel zu erfahren war. Am 25. November kommt es daher zu einer Kampfwahl um das Schulratspräsidium. Ein allfälliger zweiter Wahlgang würde am 10. Februar stattfinden.