Jugitag Fürstenland-Toggenburg
700 Jugendliche messen sich im sportlichen Wettkampf: Warum Ballwerfen cool und Weitsprung noch besser ist

Knapp 700 Jugendliche aus der Region massen sich an ernsten und spielerischen Wettkämpfen in verschiedenen Leichtathletikdisziplinen. Die Organisatoren vom STV Brunnadern waren mit der Premiere des Wettkampf zufrieden.

Christoph Heer
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Das Kugelstossen erforderte viel Kraft.
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Dieser Teilnehmer zeigt konzentriert die Leichtigkeit des Ballwurfs.
Sich die Wettkampfpause mit einem Glacé versüssen, auch das gehört zu einem Jugitag.
Die 6 bis 16-Jährigen hatten Spass am Wettkampfgeschehen.
Die Richter schauen genau, ob der Absprungbalken richtig getroffen wurde.
Ob der Wind zu Gunsten oder zu Ungunsten der Teilnehmer wehte?
Der erste Wettkampf seit langem fordert von den Läufern alles ab.

Das Kugelstossen erforderte viel Kraft.

Bild: Christoph Heer

Der regionale Jugitag in der Sparte Leichtathletik, organisiert vom Turnverein Brunnadern: Auf diesen Anlass hat man gewartet. Zwar fand der Sporttag coronabedingt ohne Zuschauer statt, doch die 680 teilnehmenden Kinder und Jugendliche freuten sich, sich untereinander endlich wieder einmal unter Wettkampfbedingungen zu messen.

Auf Anfrage bestätigen die Leiter, dass zwar schade ist, dass Eltern, Bekannte und Freunde nicht zuschauen können, doch der Spass an der Sache sei kein bisschen getrübt. Nadja Preisig, Leiterin im TV St.Peterzell, erklärt, dass ihr Verein mit rund 60 Teilnehmern vor Ort ist. «Wunderschön zu sehen, wie die Kinder aufblühen und wieder so richtig Spass an der Leichtathletik haben. Bei uns hat es einige die mit etwas mehr Ehrgeiz an den Start gehen, andere wiederum wollen sich schlicht sportlich betätigen und mit Kameraden eine ‹gute Zeit› haben.»

Sprichwort «gute Zeit»

Apropos gute Zeit: Die hatte der elfjährige Nando Thoma, vom besagten TV St.Peterzell, schon bei der ersten Disziplin, dem Ballweitwurf. «Ich bin zufrieden mit meinen 28,80 Metern. Doch jetzt freue mich auf meine Lieblingsdisziplin; dem Weitsprung. Da bin ich nämlich am besten», sagt der coole Sportler, während er bis dahin sein Cap und seine Sonnenbrille noch keine Sekunde abgelegt hat.

Das Wetter ist selbstredend immer ein grosses Thema bei Outdooranlässen. Dass es am Sonntag zwar gewindet hat, störte nicht unbedingt, die Sonne strahlte den ganzen Tag über auf die Sportanlage OZ Necker. Man habe das so bestellt, lacht OK-Präsident Michael «Mäh» Ehrbar.

«Unsere Bestellung wurde geliefert. Es herrscht von Beginn an eine ausgezeichnete Stimmung, die Kinder lachen und die Leiter sind mit Herzblut mit dabei. So muss das sein.»

Das OK habe sich, laut Ehrbar, vor sechs Wochen dazu entschlossen, den Jugitag durchzuführen – und hat damit alles richtig gemacht. Die Organisatoren seien froh, dass sie auf die Infrastruktur in Necker, auf das Organisationskonzept sowie auf personelle Unterstützung des befreundeten Vereins aus Oberhelfenschwil zählen können.

«Wichtig sind aber auch unsere Partner», sagt Michael Ehrbar und zählt auf: Das Hauswartteam, die politische und die Schulgemeinde, die Feuerwehr, die Sponsoren, der Samariterverein und natürlich alle Helfer im Hinter- und Vordergrund. «Ohne sie alle wäre dieser Grossanlass kaum zu stemmen gewesen. Danke.»