Jugendkonzept: Leitplanken für die Arbeit mit Jugendlichen

Die Gemeinde Wattwil setzt bei der Jugendarbeit auf lokale und regionale Vernetzung. Das aktualisierte Jugendkonzept soll den Mitarbeitenden der Jugendarbeit eine Orientierungshilfe bieten.

Sabine Camedda
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Der Jugendschopf in der Grüenau ist eines der Angebote der Gemeinde Wattwil. (Bild: Sabine Camedda)

Der Jugendschopf in der Grüenau ist eines der Angebote der Gemeinde Wattwil.
(Bild: Sabine Camedda)

Als Basis für das neue Jugendkonzept 2018+ dient das bisher geltende Jugendkonzept aus dem Jahre 2009. Dieses wurde hinsichtlich der Zielsetzung überprüft und an die neue Gesamtsituation der Gemeinde Wattwil (Zentrumsfunktion, kulturelle Vielfalt, gesellschaftliche Entwicklungstendenzen wie beispielsweise Digitalisierung) angepasst.

Wie Gemeinderat Andreas Stauffacher, Präsident der Jugendkommission, ausführt, soll es für die Verantwortlichen und Mitarbeitenden der Jugendarbeit eine Orientierungshilfe für ihre tägliche Arbeit bieten.

10- bis 16-Jährige im Fokus

Im aktualisierten Jugendkonzept wurde die Zielgruppe verbreitert. Primär richtet sich die Jugendarbeit nach wie vor an Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren. Jeweils Anfang Schuljahr stellen die Jugendarbeiter sich und ihr Angebot in den Klassen vor. Dieses Angebot teilt sich in drei Segmente auf, in die aufsuchende Jugendarbeit, in den Jugendtreff und in Projekte. Sekundär bietet die Jugendarbeit Projekte für Personen ausserhalb dieser primären Zielgruppe an. Als Beispiel führt Andreas Stauffacher die Kinderbaustelle an.

Nach wie vor setzt die Gemeinde Wattwil bei der Jugendarbeit auf lokale und regionale Vernetzung. Wichtig ist der Gemeinde, dass sie auch Dorfvereine und alle weiteren, die etwas für die Jugendlichen machen, einbeziehen. Wie bereits im bestehenden wird auch im Jugendkonzept 2018+ laufend überprüft, ob die Marschrichtung stimmt und ob die Zielsetzungen eingehalten werden können. Dafür wird regelmässig Bericht an den Gemeinderat erstattet.