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Jubiläumsjahr im «Rosengarten» klingt aus

Seit 25 Jahren besteht die Werkstatt im Rosengarten in Ebnat-Kappel. Am traditionellen Begegnungsfest feierten Mitarbeiter und Verantwortliche den Abschluss des Jubiläumsjahres.
Kathrin Burri
Im «Rosengarten» gibt es unter anderem eine Holzwerkstatt. In dieser wurde am Samstag viel Holzstaub erzeugt. (Bild: Kathrin Burri)

Im «Rosengarten» gibt es unter anderem eine Holzwerkstatt. In dieser wurde am Samstag viel Holzstaub erzeugt. (Bild: Kathrin Burri)

Vom Feiern ist man im «Rosengarten» in Ebnat-Kappel am Samstagnachmittag noch lange nicht müde. Im Laufe des Jahres erinnerten viele Aktivitäten an das 25-jährige Bestehen der Werkstatt.

Am bewährten Begegnungsfest, das jeweils Ende November stattfindet, ist die ganze Werkstattbelegung auch dieses Jahr in ein dynamisches und freudiges Tun involviert. «Also, nein», sagt denn auch ein Mitarbeiter mit gespielter Entrüstung. Gestern habe er die Werkstatt geputzt und nun machen die bereits wieder dermassen viel Holzstaub. Der liege dann halt am Montagmorgen, wenn die Arbeit beginne, auch noch.

Einblicke in die Arbeitsbereiche

In der Abteilung der Polywerkstatt sind einige Arbeitsplätze besetzt. Mit exakten Stichen und glitzrigem Faden werden Weihnachtskarten mit Christbaummotiv in Fadengrafik hergestellt. 55 dieser Christbäume hätte sie bereits gestickt. Bestellt seien 60, sagt die Stickerin und lässt sich nicht ablenken. Ebenso konzentriert ist die Malerin bei ihrer Sache. Mit feinmotorischer Kompetenz werden die Holzfigürchen mit Trachten bemalt. Ein Trachtenmädchen hat sogar eine Brille mit feinsten Pinselstrichen auf die Nase bekommen.

Aussengruppe arbeitet ausnahmsweise im Eingang

Abwaschbürsten werden zusammengesetzt und zur Verpackung und zum Versand in Kartonen aufgereiht. Mit Metall und Schrauben wird im anderen Werkraum gearbeitet. Die Aussengruppe, die sonst neben dem Bahnhof ihre Werkstatt hat, arbeitet heute im Eingang des Rosengartens. Die Anzündhilfen aus Tannenzapfen, Jutebändern und Wachs werden aufgereiht zum Trockenen. In der Holzwerkstatt wird gesägt, geschliffen, zusammengefügt, geleimt. Hier entstehen unter anderem die Puppenhäuser für Pastorini oder die Hundespielzeuge.

Die Kaffeestube und der Musiksaal sind dieses Jahr im ehemaligen Bürogebäude der Chemiefaser aufgebaut. Dort spielen der Hackbrettler Roman Zürcher, Musikschüler von Urs Grob und die Gitarrenschülerinnen von Fritz Bleiker.

Erweiterung im Fluyten-Lusthof

Bettina König leitet den Fluyten-Lusthof. Diese Räume werden ab April teils umgebaut und als Ruheraum, Garderoben und Werkstattbereich genutzt.

Der «Rosengarten» ermöglicht die Vision von Inklusion und Teilhabe im Alltag des Arbeitslebens auch unter erschwerten gesellschaftlichen, persönlichen und wirtschaftlichen Bedingungen. Am Begegnungsfest dieser Werkstatt klang das Jubiläumsjahr dann aus, mit Musik der Gruppe AmarÔn, mit Erinnerungen an Vergangenes und Elan auf Zukünftiges.

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