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Josua Mettler aus Unterwasser blickt auf seine erste Saison als Skiprofi zurück

Die Saison 18/19 ist für Josua Mettler aus Unterwasser die erste als Skiprofi. Er hat mehr als 38 Ernstkämpfe bestritten und sich mit dem fünften Platz in der Abfahrt an der Junioren-WM in Val di Fassa den Verbleib im Swiss-Ski Kader C gesichert.
Christian Gauer
Josua Mettler während der Trainingsfahrt zur Herren-Abfahrt von Mitte März auf der Franz-Heinzer-Piste auf dem Stoos. (Bild: Urs Flueeler/Keystone)

Josua Mettler während der Trainingsfahrt zur Herren-Abfahrt von Mitte März auf der Franz-Heinzer-Piste auf dem Stoos. (Bild: Urs Flueeler/Keystone)

Die Top-Ten Rangierung an der Junioren-WM ist resultatmässig wie emotional ein Höhepunkt in der noch jungen Karriere des 20-Jährigen. Er habe die Woche in Val di Fassa extrem genossen, sagt Josua Mettler.

Dabei muss er eine durchzogene Bilanz ziehen. Die Saison war ein Auf und Ab. Auf gute Resultate folgten mittelmässige. Es mache aber keinen Unterschied, dass er jetzt im Gegensatz zu früher als Profi an den Start gehen könne. «Es hat am Ablauf nicht viel geändert», sagt der Sportler.

Im Europacup Fuss zu fassen, ist nicht einfach

In den Vorbereitungen zur Saison betreibt ein Athlet ein Maximum an Aufwand. Daraus hat sich bei dem Obertoggenburger Fahrer eine Spezialisierung in den Disziplinen Speed abgezeichnet: Dazu gehört der Super G, die Abfahrt, aber auch der Riesenslalom als Basisdisziplin. Es war eine Lernsaison, in der sich Josua Mettler an den Europacup herangetastet hat. 17 Einsätze bestritt er auf dieser Stufe. Im Europacup Fuss zu fassen sei nicht einfach, erklärt er. Die Pisten wären komplett neu. Anders als auf der dritthöchsten Stufe FIS; anders bezüglich Schwierigkeit, Tempo und Belastung.

So ist Mettler ein wenig enttäuscht, dass er sein Engagement nicht in konstant gute Leistungen umsetzen konnte. Die Trainings waren gut, im Rennen hat er es «nicht immer ganz auf Punkt gebracht». Gefehlt habe ihm ein positiver Rennrhythmus. Ein Ziel hat er aber erreicht: sich an den Europacup heranzutasten. Mettler bekam die Möglichkeit, die Piste am Lauberhorn zu testen. Er fuhr in den Trainings zur Weltcup-Abfahrt in Wengen. Ein anderes Ziel war es, sich in der FIS Weltrangliste zu verbessern. Das ist ihm zum Teil gelungen.

Persönlich will er unter die Top 30

Mettler beschliesst seine Saison heute in Davos. Dank dem fünften Rang in der Abfahrt an der Junioren-WM weiss er, dass er die Selektion für das C Kader erreicht. Ende April gibt Swiss-Ski bekannt, in welcher Trainingsgruppe er sein wird. Gemeinsam mit den Trainern wird er die Aufbauphase für die nächste Saison besprechen. Als persönliches Ziel kann er eine Klassierung unter den Top 30 in der Europacup Disziplinenwertung Super G und Abfahrt nennen. Er sagt: «Alle Disziplinen haben ihren Reiz», denn, er fährt extrem gern Ski.

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