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«Ja zum Campus Wattwil» – Komitee lanciert Kampagne

«Nach den Wahlen ist vor den Abstimmungen», schreiben die Verantwortlichen des Vereins Campus Wattwil in einer Mitteilung von Dienstag und lancieren den Abstimmungskampf.
Ruben Schönenberger
Das Rietstein-Areal – hier soll der Neubau zu stehen kommen – aus der Luft. Unten im Bild: Die Rietstein-Turnhalle. (Bild: PD)

Das Rietstein-Areal – hier soll der Neubau zu stehen kommen – aus der Luft. Unten im Bild: Die Rietstein-Turnhalle. (Bild: PD)

Am 17. November werden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des Kantons bereits wieder an die Urne gerufen. Dort werden sie unter anderem über die Vorlage zum Campus Wattwil befinden müssen. «Heute fällt der Startschuss für die Kampagne ‹Ja zum Campus Wattwil›», ist einer Medienmitteilung zu entnehmen.

Bereits im Juni hatte sich ein Komitee formiert, das sich für ein Ja zu der Abstimmungsvorlage einsetzen will. Diesem gehören die Präsidentinnen und Präsidenten der im St.Galler Kantonsrat vertretenen Parteien und Fraktionen an. Auch der Präsident der Standortgemeinde, des Vereins Bildungsstandort Toggenburg und des Verein Campus Wattwil gehören dazu.

Verbindung von Theorie und Praxis

Geleitet werde die Kampagne durch den Verein Campus Wattwil. Das Projekt vereine mit Berufs- und Kantonsschule sozusagen Theorie und Praxis, schreiben die Verantwortlichen. Und es überzeuge, was auch an der klaren Zustimmung im Kantonsrat erkennbar sei.

«Darauf will das Abstimmungskomitee nun bauen und wird mit einer positiven Kampagne die Vorteile des Campus Wattwil hervorheben.»

Für ein Ja wirbt das Komitee unter anderem mit Videotestimonials von Exponentinnen und Exponenten aus verschiedenen Parteien und verschiedenen Regionen. Dazu gehören unter anderem die frischgebackene Nationalrätin Esther Friedli und die für den Regierungsrat kandidierende Christine Bolt. Das Komitee will aber auch direkt zu den Leuten und an verschiedenen Bahnhöfen für ihr Anliegen werben, unter anderem auch am 4. November in Rapperswil. Dort könnte dem Komitee der grösste Gegenwind blühen. Gegen das Projekt eines Kanti-Neubaus in Wattwil war vor allem aus dem Linthgebiet Kritik laut geworden.

Rückhalt auch «ennet em Ricke»

Das Komitee zeigt sich indes überzeugt, dass der Rückhalt nicht nur in der Standortgemeinde gross sei. Die Gemeinde Wattwil habe dem Bau einer in die Gesamtplanung integrierten Sportanlage klar zugestimmt. Auch im gesamten Einzugsgebiet der beiden Schulen sei der Rückhalt spürbar. Im rund 400 Personen umfassenden Komitee seien auch verschiedene Vertreterinnen und Vertreter aus dem Linthgebiet vertreten.

Für das Komitee sind die Gründe für ein Ja zur Vorlage vielseitig. Die Regierung und der Kantonsrat hätten den ausgewiesenen Baubedarf erkannt und seien bereit, die für die Berufs- und gymnasiale Bildung im Kanton notwendigen Investitionen zu tätigen. «Dass Sportinfrastruktur, Aula, Küche und weitere Anlagen gemeinsam genutzt werden können, spart nicht nur Kosten, sondern stellt auch einen Gewinn für die Bildungsqualität am Standort Wattwil dar», schreiben die Verantwortlichen weiter.

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