Iten holt sich FIS-Sieg in Wildhaus

Das erste von zwei FIS-Slalomrennen fand am Montag auf dem Thurhang in Wildhaus statt. Gewonnen hat ein Fahrer, der sich das Siegen gewohnt ist.

Robert Kucera
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Sieger im ersten FIS-Slalom von Wildhaus: Matthias Iten. (Bild: Robert Kucera)

Sieger im ersten FIS-Slalom von Wildhaus: Matthias Iten. (Bild: Robert Kucera)

Im Eilzugstempo schritten die Organisatoren der FIS-Rennen von Wildhaus am Montag im zweiten Durchgang voran. Denn man wollte die Skirennfahrer alle sicher im Ziel wissen, bevor das angekündigte Sturmtief Bennet übers Obertoggenburg fegt.

Das Startintervall war dementsprechend kurz, Schlag auf Schlag erfolgten die Starts, der Speaker konnte jede halbe Minute eine neue Bestzeit verkünden.

Vorsprung im zweiten Lauf noch ausgebaut

Letztmals tat er dies nach der Fahrt der Startnummer Fünf, dem Leader nach dem ersten Lauf. Matthias Iten vom Skiclub St.Jost Oberägeri war zwar nur der Zweitschnellste, doch Joel Lütolf vom Skiclub Bannalp- Wolfenschiessen wurde nachträglich aus dem Klassement genommen.

Matthias Iten wies nur einen minimen Vorsprung von 0,09 Sekunden auf den Zweiten, Lukas Wasmeier vom SC Schliersee, auf. Der Deutsche, Sohn des neunfachen Weltcupsiegers und zweifachen Olympiasiegers Markus Wasmeier, fuhr prompt zur Bestzeit nach zwei Läufen. Seine Reserve auf Anthony Bonvin (Anzère Ski Team) betrug im Ziel nur noch 0,12 Sekunden.

Der Leader aus der Innerschweiz fuhr aber erneut einen starken Durchgang und baute seinen Vorsprung auf seinen ärgsten Rivalen weiter aus. Matthias Iten gewann mit einem Vorsprung von 0,41 Sekunden. Ihm reichte die 16. schnellste Zeit im zweiten Lauf.

Den vierten Sieg in einem FIS-Rennen

Iten ist keinesfalls ein Zufallssieger. In Wildhaus durfte er den dritten Slalom-Sieg in einem FIS-Rennen in dieser Saison feiern, den vierten insgesamt. Somit lief es ihm besser als an den Junioren-Weltmeisterschaften in Val di Fassa (Italien). Denn da schied er im Slalom im ersten Lauf aus.