Die Schützen kämpfen intern um die Plätze in der besten Mannschaft

Die Luftgewehrschützen Ebnat-Kappel und Umgebung sind erfolgreich in die neue Saison gestartet. Höhepunkt sind die Ostschweizer Finalwettkämpfe, die vor einheimischem Publikum ausgetragen werden.

Sabine Camedda
Drucken
Teilen
Das Organisationskomitee der Ostschweizer Finalwettkämpfe 2019: (von links) Tamara Menzi, Urs Bösch, Brigitte Baumann, Präsidentin Petra Hollenstein, Andi Schweizer, Marina Hüppi-Steiner und Iwan Hüppi. (Bild: PD)

Das Organisationskomitee der Ostschweizer Finalwettkämpfe 2019: (von links) Tamara Menzi, Urs Bösch, Brigitte Baumann, Präsidentin Petra Hollenstein, Andi Schweizer, Marina Hüppi-Steiner und Iwan Hüppi. (Bild: PD)

Die Form der Schützinnen und Schützen der Luftgewehrsektion Ebnat-Kappel und Umgebung stimmt. In der noch jungen Saison sind die ersten beiden Mannschaften – sie schiessen in der NLB und in der 1. Liga – noch ungeschlagen. Die dritte Mannschaft (2. Liga) musste in der zweiten Runde eine Niederlage hinnehmen. «Die Form stimmt», stellt Vereinspräsidentin Brigitte Baumann fest.

Für die erste Runde wurden die Mannschaften, die jeweils acht Schützen aufweisen, nach dem Vereinsranking gebildet. «Aber schon für die zweite Runde gab es einen Kampf um die Plätze in den besten Mannschaften», sagt sie.

Das gleiche Phänomen stellt Brigitte Baumann bei den Gruppen fest. Jeweils vier Schützen schiessen zusammen drei Qualifikationsrunden, die besten dürfen bei den Ostschweizer Finalwettkämpfen mitmachen. «Weil diese auch in der laufenden Saison in Ebnat-Kappel ausgetragen werden, ist die Motivation bei den Schützen hoch.» Hinzu kommt, dass sich möglichst viele Schützen für die Einzelbewerbe an den Finalwettkämpfen qualifizieren möchten.

Höchstleistung beim Schuss und bei der Organisation

Gossau, Altstätten, Gais und Grabs sind die Vereine, die den Ebnat-Kapplern bei den Finalwettkämpfen vor heimischem Publikum am meisten entgegen halten. «Unsere Herausforderung wird es sein, die Wettkämpfe und das Drumherum zu organisieren und dabei beim Schiessen die Höchstleistung abzurufen», sagt OK-Präsidentin Petra Hollenstein.

Sie und ihre Mitorganisatoren können dabei auf die Erfahrungen der vergangenen Saison zählen. Bei den Gruppen in der Elitekategorie verpassten die Ebnat-Kappler Schützen die Medaillen knapp. In den verschiedenen Elite-Kategorien konnten sich mehrere Einzelschützen über die Finalteilnahme freuen, es reichte aber nur in der Altersklasse für eine Medaille. Dort gewann Hanspeter Künzli den Titel. Die Nachwuchsschützen versuchen ebenfalls die in der letzten Saison gewonnen Titel zu verteidigen. Dies, obwohl Nina Suter nun bei der Elite für Wirbel sorgen wird.

Nebst den sportlichen Entscheidungen wird wiederum ein Show-Wettkampf durchgeführt. Zwölf Teams – Schützen aus den höchsten Schweizer Ligen, aus der Region und auch ein Olympia-Teilnehmer – werden gegeneinander antreten. Wie in einem Cup scheidet der Verlierer jeweils aus, bis am Schluss der Sieger feststeht.

«Wir hoffen, dass uns auch in dieser Saison die Zuschauer und die Sponsoren unterstützen werden», sagt Petra Hollenstein. Für das Publikum lohne sich der Besuch am Samstag ab 16 Uhr für die spannenden Finalwettkämpfe, die Rangverkündigungen und den Show-Wettkampf, der bei einem Raclette-Plausch verfolgt werden kann.

Hinweis

Ostschweizer Finalwettkämpfe in Ebnat-Kappel: Freitag, 1. bis Sonntag, 3. Februar 2019. www.lgek.ch