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Wattwilerin erhält internationale Auszeichnung

Ina Praetorius ist eine von 25 Frauen, die kürzlich vom deutschen Online-Magazin «Edition F» mit einem Award ausgezeichnet wurden.
Ina Praetorius wurde für ihr Vordenken mit dem Verein «Wirtschaft ist Care» ausgezeichnet. (Bild: Ralph Ribi)

Ina Praetorius wurde für ihr Vordenken mit dem Verein «Wirtschaft ist Care» ausgezeichnet. (Bild: Ralph Ribi)

Als eine von 25 Frauen hat die Theologin, Ethikerin und Autorin Ina Praetorius aus Wattwil eine internationale Auszeichnung des deutschen Online-Magazins «Edition F» erhalten. Dies ist dem «Kirchenboten» zu entnehmen. «Tag für Tag bewegen sie unsere Wirtschaft – durch ihr Know-how, ihr Engagement, Entscheidungen und den Willen, den Status quo als etwas zu betrachten, das weiterentwickelt werden muss», schreibt das Portal in Bezug auf die Gewinnerinnen. Gemeinsam sei den Frauen, dass sie das Nachdenken über die Wirtschaft verändern wollten.

Die Auswahl sei von einer 20-köpfigen Jury sowie von der Leserschaft getroffen worden. Konkret setzten sich die Preisträgerinnen etwa dafür ein, dass mehr Frauen ins Weltall flögen, dass es flexiblere und familienfreundlichere Arbeitszeiten gebe oder, dass auch in männerdominierten Branchen Chefinnen tätig seien, schreibt die «Zeit online», die ein Medienpartner des Frauen-Awards ist.

Verein mitbegründet

Ina Praetorius setzt sich mit dem, von ihr mitgegründeten Verein Wirtschaft ist Care, für die Anerkennung der Care-Arbeit ein, die mehrheitlich von den Frauen geleistet wird. Mit dem englischen Begriff «Care» meint der Verein nicht ausschliesslich pflegerische und sozialarbeiterische Tätigkeiten, sondern auch den «Einsatz für einen kulturellen Wandel». Weitere Hintergründe sind der Webseite von «Wirtschaft ist Care – WiC» zu entnehmen.

«Es freut mich, dass dieser Preis meine Arbeit anerkennt und unserem Verein zu mehr Aufmerksamkeit verhilft», sagt Ina Praetorius gegenüber den «Kirchenboten». «Denn Care-Arbeit, also das, was vor allem Frauen täglich in Privathaushalten tun, ist die wichtigste Arbeit überhaupt.» Denn ohne diese Art von Arbeit gäbe es keine Menschen, und ohne Menschen brauche es keine Wirtschaft, wie die Preisträgerin hervorhebt.

Die Care-Arbeit als Zentrum allen Wirtschaften beschäftigt die Toggenburgerin schon seit den 1980er-Jahren, wie es im «Kirchenboten» heisst. Dies sei mit ein Grund, warum sie sich unter anderem für das bedingungslose Grundeinkommen einsetze. (pd/aru)

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