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Am Wattwiler Zentrum-Znüni Stellenmeldepflicht erklärt

Wer eine Stelle besetzen muss, kann dies unter Umständen nicht einfach so tun. Seit Juli gilt für einzelne Berufe eine Stellenmeldepflicht. Am Zentrum-Znüni informierte Claudia Frei vom RAV Wattwil über die Folgen.
Ruben Schönenberger
Claudia Frei, RAV Wattwil. (Bild: PD)

Claudia Frei, RAV Wattwil. (Bild: PD)

Als das Schweizer Stimmvolk im Februar 2014 die sogenannte Masseneinwanderungsinitiative (MEI) annahm, dachte wohl kaum jemand daran, dass dereinst die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eine wesentliche Rolle bei der Umsetzung spielen würden. Weil das Parlament jedoch beschloss, die Initiative über eine Stellenmeldepflicht umzusetzen, trat genau dieser Fall ein. Mit dieser Pflicht will der Gesetzgeber den bereits registrierten Stellensuchenden einen Informationsvorsprung verschaffen.

Claudia Frei vom RAV Wattwil informierte anlässlich des Zentrum-Znünis des Vereins Zentrum Wattwil darüber, welche Auswirkungen die seit Juli geltende Pflicht für die Arbeitgeber hat. Dem RAV müssen seither offene Stellen in jenen Berufsarten gemeldet werden, bei denen die Arbeitslosigkeit bei mindestens acht Prozent liegt. Ab 2020 wird diese Schwelle auf fünf Prozent gesenkt. Allerdings empfahl Claudia Frei: «Melden Sie einfach alle freien Stellen.» So müsse man sich nicht fragen, ob eine Meldung nötig sei oder nicht. Und selbst wenn eine Meldung nicht zwingend wäre: «Sie erhalten so einen kostenlosen, zusätzlichen Kanal.»

Keine Ausschreibung während fünf Tagen

Claudia Frei erläuterte auch den Ablauf. Arbeitgeber können offene Stellen über die Online-Plattform arbeit.swiss melden. Innerhalb von 24 Stunden wird diese Meldung bearbeitet. Sobald das geschehen ist, läuft die fünftätige Sperrfrist. Bis nach deren Ablauf dürfen Arbeitgeber die Stelle nirgendwo sonst ausschreiben, auch nicht auf der eigenen Webseite.

Schon innerhalb von drei Arbeitstagen erhalten die Arbeitgeber Vorschläge über passende Kandidatinnen oder Kandidaten. «Dabei gilt Qualität vor Quantiät», sagte Frei. «Wenn wir keinen geeigneten Kandidaten haben, schlagen wir niemanden vor.» In einem solchen Fall sei es aber gut möglich, dass sich die Situation schon bald ändere. Aktuell seien etwa 600 Leute beim RAV Wattwil gemeldet, pro Monat komme es zu rund 100 An- und ebenso vielen Abmeldungen.

Es gibt auch Ausnahmen von der Meldepflicht

Nicht gemeldet werden muss eine Stelle, wenn der Arbeitgeber eine Vakanz mit einer Kandidatin oder einem Kandidaten besetzt, den er selber auf der Online-Plattform der Arbeitsvermittlungszentren gefunden hat. Ebenso ausgenommen von der Meldepflicht sind Anstellungen, die maximal 14 Kalendertage dauern oder interne Anstellungen, sofern die Person bereits mindestens sechs Monate im Unternehmen gearbeitet hat.

Umgestaltung Bahnhof- und Poststrasse Thema am nächsten Zentrum-Znüni

Der nächste Zentrum-Znüni des Vereins Zentrum Wattwil findet am 26. Oktober ausnahmsweise im Restaurant Thurpark statt. Der Wattwiler Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner wird über die Abstimmung zur Umgestaltung der Bahnhof- und Poststrasse informieren, die am 25. November durchgeführt wird.

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