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In Kirchberg soll ein komplett neues Zentrum entstehen

Die Clientis Bank Toggenburg hat die Baueingabe für die Kirchberger Zentrumsüberbauung eingereicht. Bis 2024 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Beat Lanzendorfer
In etwa vier Jahren soll sich das Kirchberger Zentrum so präsentieren. (Visualisierung: PD)

In etwa vier Jahren soll sich das Kirchberger Zentrum so präsentieren. (Visualisierung: PD)

Ein neues Bankgebäude, ein neuer Volg-Dorfladen plus vier weitere Gebäude – geht es nach den Plänen der Clientis Bank Toggenburg (CBT), erhält das Kirchberger Zentrum in den kommenden vier Jahren ein komplett neues Aussehen.

Die Bank plant seit längerem einen Neubau, weil das jetzige Gebäude nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht. Die vor fünf Jahren von den Landi-Verantwortlichen gemachte Aussage, Kirchberg verlassen zu wollen, bestärkte die CBT-Verantwortlichen deshalb darin, das Projekt zur Neugestaltung des Zentrums voranzutreiben.

Investition von 34 Millionen Franken

Mit der Einreichung der Baueingabe Ende Oktober ist ein weiteres Teilziel geschafft. Falls in der Auflagefrist, die voraussichtlich noch im November beginnt, keine Einsprachen eingehen und der ehrgeizige Zeitplan eingehalten werden kann, soll das in zwei Bauphasen aufgeteilte Projekt bis 2024 realisiert werden. Das Investitionsvolumen auf einer Fläche von 5500 Quadratmetern beträgt 34 Millionen Franken.

Über das detaillierte Vorgehen informierten am Mittwochnachmittag Andreas Fässler, Geschäftsleiter der CBT, sowie Christoph Häne, früherer Gemeindepräsident und jetziger Verwaltungsrat der CBT und in dieser Funktion Präsident der Baukommission.

Andreas Fässler (links) und Christoph Häne haben am Mittwoch betreffend Zentrumsüberbauung informiert. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Andreas Fässler (links) und Christoph Häne haben am Mittwoch betreffend Zentrumsüberbauung informiert. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Das Bankgebäude steht im Zentrum

Das Bauvorhaben Zentrumsüberbauung Kirchberg-Süd umfasst gemäss Sondernutzungsplan sechs Baukörper. Nebst dem Neubau des Bankgebäudes sollen ein neuer Volg-Dorfladen sowie weitere Gewerbeflächen zur Attraktivität des Zentrums beitragen. «Ein lebendiges Zentrum erhöht die Lebensqualität im Dorf», erklärt Christoph Häne. Gemäss ihm wäre es wünschenswert, wenn sich weitere Gewerbetreibende, welche Produkte des täglichen Bedarfs anbieten, hier ansiedeln. Laut seiner Aussage seien die neuen Bauten dem Stil der alten Häuser nachempfunden und würden dadurch gut ins Dorfbild eingefügt.

Die sechs Neubauten bieten zudem Platz für 43 Wohneinheiten (21 Eigentums- und 22 Mietwohnungen). Abgerundet wird das Projekt durch eine 75 Parkplätze umfassende Tiefgarage, 15 Parkplätze, die sich im Freien befinden, sowie Veloparkplätzen im Freien und in den Gebäuden. Auf dem Gelände wird bei Haus Nummer 2 – gegenüber des Gemeindehauses – eine Bushaltestelle entstehen. In der ersten Phase werden die Häuser Nummer 2, 3, 4 und 7 gebaut. Markantestes und höchstes Gebäude (fünfstöckig) wird jenes sein, in dem die Bank untergebracht ist (Nummer 4).

In einem zweiten Schritt folgen die Häuser Nummer 5 und 6 sowie die Verlegung der Harfenbergstrasse. Fässler betont, dass die CBT zwar als Bauherr auftritt, ein Grossteil der Immobilien aber zu einem späteren Zeitpunkt veräussert werden.

«Wir wollten verhindern, dass das Kirchberger Zentrum zum Spekulationsobjekt wird.»

Und weiter: «Weil wir das Bauvorhaben in zwei Schritten realisieren, ergibt sich für uns die einmalige Chance, einen Ersatzbau für das bisherige, rund 50-jährige Bankgebäude ohne Provisorium zu verwirklichen.»

Der Volg-Dorfladen zieht in ein Provisorium

Der bisherige Volg-Dorfladen wird hingegen für etwa zwei Jahre ein Provisorium in jenem Gebäude einrichten, in dem bis vor einem Jahr die Post beheimatet war. Die Landi ihrerseits ist vor sechs Monaten ausgezogen und hat einen Neubau im Bazenheider Industriegebiet bezogen. Seither steht das ehemalige Landi-Gebäude in Kirchberg leer.

Lesen Sie mehr zu den Plänen für das Kirchberger Dorfzentrum

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