In Kirchberg kommt es im zweiten Wahlgang am 29. November sowohl im Gemeinderat als auch im Schulrat und in der GPK erneut zu Kampfwahlen – die Namen sind nun bekannt

Acht Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich um die vier noch freien Sitze in den drei verschiedenen Gremien – gesucht werden noch ein Gemeinderat, zwei Schulräte sowie ein Mitglied der Geschäftsprüfungskommission.

Beat Lanzendorfer
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In Kirchberg benötigt es bei den Kommunalwahlen einen zweiten Wahlgang.

In Kirchberg benötigt es bei den Kommunalwahlen einen zweiten Wahlgang.

Beat Lanzendorfer

Bei den Kommunalwahlen am 27. September konnten in Kirchberg sowohl im Gemeinderat als auch im Schulrat und in der Geschäftsprüfungskommission noch nicht alle zur Verfügung stehenden Ämter besetzt werden.

Den vier Ortsparteien blieb bis Montag um 16 Uhr Zeit, ihre Kandidatinnen und Kandidaten der Ratskanzlei zu melden. Nach Eingang aller Namen zeichnet sich für den 29. November wiederum ein spannendes Rennen ab.

Drei Bewerber für einen Sitz im Gemeinderat

Für den Gemeinderat nominiert die FDP erneut Linus Calzaferri. Seit 2009 im Gemeinderat, hat er im ersten Wahlgang das absolute Mehr um 32 Stimmen verpasst.

Die SP hoffte am 27. September auf das Zweierticket Nadja Bösiger-Wäckerlin und Stefan Diener. Ein Trugschluss, wie sich bei den Wahlen zeigen sollte. Nun setzt sie ganz auf Nadja Bösiger-Wäckerlin, welche für die Sozialdemokraten einen Sitz im Gemeinderat erobern soll.

Damit möchte sie jenen Rückstand aufholen, den sie sich im ersten Wahlgang eingehandelt hatte. Mit jeweils knapp über 900 Stimmen belegten Diener und Bösiger die letzten Plätze.

Mit Reto Hollenstein vertraut die CVP erneut jenem Kandidaten, der im ersten Wahlgang 1212 Stimmen auf sich vereinen konnte. Die SVP verzichtet im zweiten Wahlgang auf eine Kandidatur, nachdem Jacques Breitenmoser als Nachfolger von Hermann Baumgartner den Sprung in die Exekutive am 27. September bereits geschafft hat.

Noch zwei freie Plätze im Schulrat

Sechs der acht Schulrätinnen und Schulräte, welche am 1. Januar in die neue Legislatur starten, sind bekannt. Zwei Ämter sind noch offen und für diese bewerben sich zwei Frauen und ein Mann.

Die SP nominiert wiederum David Mächler, der als Bisheriger mit 1233 Stimmen das absolute Mehr um 70 Stimmen verpasste. Die CVP setzt auf zwei Frauen. Dominique Dupont holte als beste Nichtgewählte 1268 Stimmen. Sie stellt sich ebenso nochmals zur Wahl wie Rosemarie Fröhlich, deren Name Ende September auf 1120 Stimmzetteln stand.

Die FDP sowie die SVP haben auf eine weitere Nominierung im Schulrat verzichtet, weil mit Simon Seelhofer (FDP, bisher) und Markus Keller (SVP, neu) bereits Exponenten ihrer Partei im Gremium vertreten sind.

Eine offene Pendenz in der GPK

Eine weitere Entscheidung wird in der Geschäftsprüfungskommission (GPK) fallen. Vier Sitze sind vergeben, einer wird noch hinzukommen. Um diesen buhlen zwei Kandidaten.

Von der SVP ist es Sandro Götschi, der als Bester im ersten Wahlgang 1260 Wahlberechtigte von sich überzeugen konnte. Den Sitz macht ihm CVP-Kandidat Silvan Zingg streitig, der vor neun Tagen 1178 Stimmen auf sich vereinte.

Im zweiten Wahlgang nicht mehr zur Verfügung stehen Marc Keller (SVP) und Genusan Sivanathan (SP). (bl)