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Wildhauser Kirchbürger sind in eine neue Ära gestartet

Gastronom Philip Herrmann hat Zimmermeister Niklaus Forrer im Juli als Präsident der Vorsteherschaft abgelöst. Er berichtete an der Kirchbürgerversammlung von einem ereignisreichen Jahr.
Silvan Holenweg, Wildhaus, und GPK-Mitglied Sonja Fischbacher, Unterwasser. (Bild: PD)

Silvan Holenweg, Wildhaus, und GPK-Mitglied Sonja Fischbacher, Unterwasser. (Bild: PD)

Die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Wildhaus-Alt St. Johann ist im vergangenen Juli in eine neue Ära gestartet. An der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 31. März wurde Rückschau auf ein ereignisreiches Jahr gehalten.

77 Stimmberechtigte folgten im Rahmen der Versammlung in der Kirche Alt St. Johann den Anträgen der Behörde und hiessen die Jahresrechnung und Budget gut. Der Steuerfuss wird bei 28 Prozent belassen. Im Rahmen der kantonalen Feierlichkeiten «500 Jahre Reformation» kam der Kirchgemeinde die Ehre zu, beim festlichen Abschluss am Reformationssonntag 2018 Gastgeberin zu sein. Erstmals legte die Behörde einen mit Farbfotos illustrierten Jahresbericht vor. Die Ressortverantwortlichen geben darin Zeugnis von einem florierenden Gemeindeleben.

Jüngstes Mitglied in der Synode

Ein stilles Gedenken widmete die Versammlung der verstorbenen Helena Schärer-Hilty, die in der Geschäftsprüfungskommission gewirkt hatte. Zur Nachfolgerin wurde Sonja Fischbacher, Unterwasser, bestimmt. Mit Silvan Holenweg stellt Wildhaus-Alt St. Johann das jüngste Synodemitglied (siehe Infobox).

Ueli Forrer, der für die Aussenarbeiten rund um Kirche und Pfarrhaus in Alt St. Johann verantwortlich war, ist pensioniert worden. Präsident Philip Herrmann verdankte den Einsatz seiner Kolleginnen und Kollegen und aller Mitarbeitenden. Abklärungen, wie ein Kirchgemeindezentrum in Alt St.Johann gestaltet werden könnte, laufen zurzeit. Vier Planungsbüros arbeiten an Vorschlägen; an der Kirchgemeindeversammlung im nächsten Jahr sollen die dazugehörigen Details vorgestellt werden. (fis)

Jüngster Synodale

Mit seinen 18 Jahren ist Maturand Silvan Holenweg, Wildhaus, der Jüngste der 180 Mitglieder des St.Galler Kirchenparlamentes. Seine Bereitschaft, in der Synode mitzuwirken, hatte er vor einem Jahr bekundet. Sein Konfirmationspfarrer Tobias Claudy hatte ihn zur Kandidatur ermuntert und war bereit, bis zu Silvans Volljährigkeit als Platzhalter zu wirken.

«Ich bin zwar der Jüngste im Amt, aber es hat ja fast keine ‹Jüngsten›, was ich bedaure. Ich fühle mich geehrt, dass mir diese Verantwortung übertragen wird. Ich hoffe sehr, dass ich weitere Junge dazu animieren kann, sich ebenfalls politisch zu engagieren, egal ob in der Kirche oder im Staat», sagt Holenweg, der davon träumt, Trainer oder Staff-Mitglied des
FC Zürich werden zu können und ein Sportstudium in Management absolvieren möchte. (fis)

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