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In der glitzernden Welt der Schönen und Reichen: Letzte Vorbereitungen für das Puppentheater in Wildhaus

Mit «Drei Männer im Schnee» von Erich Kästner bringt das Puppentheater im Rietlistall eine Komödie voller Irrungen und Wirrungen im Grandhotel auf die Bühne. Aktuell laufen die letzten Vorbereitungen.
Adi Lippuner
Regisseurin Barbara Rhyner befestigt dem Diener Johann die Skier auf den Schultern. (Bild: Adi Lippuner)

Regisseurin Barbara Rhyner befestigt dem Diener Johann die Skier auf den Schultern. (Bild: Adi Lippuner)

Wer ein Stück mit Puppen an langen Fäden aufführen will, braucht nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern auch eine gute Portion Durchhaltewille. Vor allem, wenn ein Teil der Spielerinnen neu dabei ist und damit die Regisseurin fordert. Doch die Spielerinnen Heidi Himmelberger, Alice Schwendener, Vreni Tobler, Claudia Vetsch und Vreni Oehler sind mit «Drei Männer im Schnee» von Erich Kästner auf gutem Weg, um dem Publikum ab dem 28. Dezember ein unvergessliches Erlebnis zu bereiten.

Aufruf vor einem Jahr trägt Früchte

Unter der Regie von Barbara Rhyner wird die Komödie in vier Akten einstudiert, und wie immer wird das Puppentheater im Wildhauser Rietlistall aufgeführt. Bruno Anderhalden, Präsident des Vereins Puppentheater freut sich, dass der Aufruf vor einem Jahr Früchte trug und sich neue Spielerinnen und Helferinnen gemeldet haben. «Ich bin zuversichtlich, dass unser Puppentheater auch in Zukunft für Erwachsene und Kinder ein Ort der Begegnung und der Freude sein wird.»

Mit «Drei Männer im Schnee» werden die Freunde des Puppentheaters in die Welt eines Grandhotels und der Damen und Herren «von und zu» entführt. Es ist eine Welt voller Glitzer und Schein, aber auch eine Welt, in der sich die Schönen und Reichen zum Nichtstun und Zeitvertreib begegnen. Doch wie von Erich Kästner nicht anders zu erwarten, hat er in die Geschichte einige Stolpersteine eingebaut. Nur wenig ist so, wie es eigentlich sein sollte oder anders ausgedrückt, nicht jede Person verkörpert das, was sie vorgibt zu sein. Dass dabei in einer Welt voller Glitzer und Glimmer einiges schief läuft und dabei, ganz Erich Kästner, auch Verwicklungen erwartet werden dürfen, liegt auf der Hand.

Einige der neuen Puppen, welche für das Stück «Drei Männer im Schnee» hergestellt wurden, sind auf der Bühne im Wildhauser Rietlistall arrangiert. (Bild: Adi Lippuner)

Einige der neuen Puppen, welche für das Stück «Drei Männer im Schnee» hergestellt wurden, sind auf der Bühne im Wildhauser Rietlistall arrangiert. (Bild: Adi Lippuner)

Während sich das Publikum auf einen Abend voller Spannung und der besonderen Atmosphäre im Rietlistall freuen darf, sind die Spielerinnen bei den Proben noch eifrig damit beschäftigt, die richtige Puppe im richtigen Moment und mit den passenden Bewegungen auf die Bühne zu bringen.

Neue Puppen für das aktuelle Stück hergestellt

Trotz des reichen Fundus im Puppentheater gab es für das aktuelle Stück keine passenden Puppen. Bei der Aufführung im Jahr 2011 konnten sich die damals Verantwortlichen mit Leihgaben behelfen. Für dieses Mal waren zehn Frauen und ein Mann im Einsatz, um zehn Puppen herzustellen. «Eine anspruchsvolle und nicht immer ganz einfache Aufgabe», so eine der Beteiligten.

Erich Kästner hat das Erfolgsstück 1934 geschrieben. Weil Kästner damals bei den Nationalsozialisten bereits in Ungnade gefallen war, wurde die Komödie unter den Pseudonym Robert Neuner und dem Titel «Das lebenslängliche Kind» veröffentlicht. Die Uraufführung am 7. September 1934 im Schauspielhaus Bremen war ein grosser Erfolg. In Wildhaus ist «Drei Männer im Schnee» ab dem 28. Dezember zu sehen. Am gleichen Tag wird am Nachmittag erstmals «Frau Holle» für die Kinder gespielt.

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