In Bütschwil-Ganterschwil wollen zu viele Kandidierende in den Gemeinderat, aber zu wenige in die GPK

Während sich sechs Kandidierende um fünf Gemeinderatssitze streiten, treten nur vier für die fünfköpfige GPK an. Keine Gefahr droht dem Gemeindepräsidenten und der Schulratspräsidentin.

Ruben Schönenberger
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In Bütschwil-Ganterschwil verteilen sich die Kandidierenden nicht ausgeglichen auf die Gremien.

In Bütschwil-Ganterschwil verteilen sich die Kandidierenden nicht ausgeglichen auf die Gremien.

(Bild: Ruben Schönenberger, 18. Juli 2019)

Die beiden amtierenden Präsidenten der Politischen und der Primarschulgemeinde Bütschwil-Ganterschwil müssen sich um ihre Wiederwahl im Herbst keine Sorgen machen.

Weder Gemeindepräsident Karl Brändle (CVP, Bütschwil) noch Primarschulratspräsidentin Le Bich Näf (FDP, Ganterschwil) müssen sich gegen Angriffe wehren. Bis am Freitagabend um 17 Uhr haben sich keine weiteren Kandidierenden für diese Ämter gemeldet, wie die Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil am Montag bekanntgab.

Primarschulrat dürfte unverändert bleiben

Im Primarschulrat dürfen sich auch die vier weiteren Mitglieder berechtigte Hoffnungen auf eine Wiederwahl machen. Claudia Ahrendt (parteilos, Bütschwil), Walter Frei (SVP, Dietfurt), Ursula Gadient (FDP, Bütschwil) und Andreas Klingler (SVP, Ganterschwil) treten alle erneut an, weitere Kandidaturen wurden nicht gemeldet.

Anders beim Gemeinderat. Um die fünf Sitze bewerben sich sechs Kandidierende. Neben den bisherigen Gabriela Buscetto (CVP, Ganterschwil) und Peter Moos (SVP, Bütschwil) steigen auch Martin Gemperle (CVP, Bütschwil), Christian Keller (FDP, Ganterschwil), Patrick Raschle (CVP, Bütschwil) und Andreas Senti (SVP, Ganterschwil) ins Rennen.

In der GPK fehlt noch eine Kandidatin oder ein Kandidat

In der Geschäftsprüfungskommission gingen gar nur vier Kandidaturen für fünf Mandate ein. Die bisherigen Marianne Brändle (SVP, Dietfurt), Manuela Knöpfel-Scherrer (parteilos, Ganterschwil) und Urs Wohlgensinger (CVP, Bütschwil) dürften die Wahl deshalb ebenso schaffen wie der neu antretende David Kull (FDP, Bütschwil).

Da im ersten Wahlgang das absolute Mehr nötig ist, dürfte es dennoch unwahrscheinlich sein, dass eine Person gewählt wird, die gar nicht kandidiert hat. Auf dem Wahlzettel dürfen aber weitere Personen aufgeführt werden.