IG Klanghaus ist zufrieden mit Kantonsratsentscheid – und bündelt nun alle Kräfte für die Volksabstimmung

87 Kantonsrätinnen und Kantonsräte haben der Botschaft zum Bau des Klanghauses am Schwendisee zugestimmt und stehen hinter dem Projekt. Jetzt muss das Stimmvolk davon überzeugt werden, denn dieses hat Ende Juni das letzte Wort.

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Die Geometrie der Räume des geplanten Klanghauses verspricht eine einzigartige Akustik. (Bild: PD)

Die Geometrie der Räume des geplanten Klanghauses verspricht eine einzigartige Akustik. (Bild: PD)

Für die IG Klanghaus gibt es viel Arbeit. Denn der Kantonsrat hat vorgestern in der Februar-Session in der zweiten Lesung der Botschaft zum Bau des Klanghauses Toggenburg mit 87 Ja-Stimmen, 21 Nein-Stimmen und einer Enthaltung in der Schlussabstimmung zugestimmt.

Als nächstes entscheidet am 30. Juni das St.Galler Stimmvolk an der Urne über diesen kulturellen und touristischen Meilenstein. Die IG Klanghaus schreibt in einem Pressecommuniqué, dass sie sich sehr über den deutlichen Entscheid des Kantonsrates freue.

Neues Konzept bringt den Erfolg

Der erfolgreiche zweite Anlauf basiere vor allem auf dem neuen Konzept der regionalen Taskforce und der eingereichten Petition mit über 10'000 Unterschriften, welche nachdrücklich den Rückhalt und die Bereitschaft für dieses Projekt unterstreichen, schreibt die IG. Ebenfalls sorgten das Finanzierungsmodell sowie die optimierte touristische Einbettung zusätzlich für grosse Zustimmung im Kantonsrat.

Nun gelte es in den kommenden Monaten alle Kräfte zu bündeln und die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von diesem einmaligen Projekt zu überzeugen, heisst es seitens der IG. Das Klanghaus soll zum musikalischen und architektonischen Zentrum für Naturtonmusik werden. Die optimalen Räume sollen als Ort für Kurse der Klangwelt Toggenburg, von Formationen, Chören und Musikvereinen jeglicher Stilrichtungen sowie von Kursgruppen, Firmen-Auszeiten, Projektwochen von Schulen, Vereinen oder Kirchgemeinden genutzt werden.

Das Klanghaus sei durch seine Architektur als ein begehbares Instrument und Resonanzraum aus Holz vorgesehen: Die Geometrie der Räume, die Wand- und Deckenverkleidungen, die Resonanzöffnungen und die beweglichen Tore bieten eine einzigartige Akustik. Etwas Vergleichbares sei noch nie gebaut worden und mit einem «Ja» der Bevölkerung am 30. Juni könne im Toggenburg etwas Einmaliges geschaffen werden. (pd/lim)

Hinweis

Informationen, Projektdetails, Unterstützungsmöglichkeiten zum Klanghaus auf der Webseite www.klanghaus-toggenburg.ch