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Interview

«Ich habe alles gegeben, was möglich war» – Bütschwiler Leichtathletin nur kurz enttäuscht über den vierten Rang an der Universiade

Über 3000 Meter Steeple lief die Bütschwilerin Chiara Scherrer an der Universiade in Neapel auf den vierten Rang. Enttäuscht war Sie nur kurz.
Beat Lanzendorfer, Ruben Schönenberger
Chiara Scherrer (hinten) überspringt am 3000-Meter-Steeple-Rennen in Neapel ein Hindernis. (Bild: PD)

Chiara Scherrer (hinten) überspringt am 3000-Meter-Steeple-Rennen in Neapel ein Hindernis. (Bild: PD)

Waren Sie enttäuscht, dass es nur zum vierten Rang gereicht hat?

Chiara Scherrer: Einen Moment lang schon. Aber dann habe ich mir überlegt, dass ich eigentlich alles richtig gemacht und alles gegeben habe, was in dem Moment möglich war.

Hat Sie die Ellbogenverletzung, die Sie sich vor rund einem Monat zugezogen haben, noch behindert?

Nein, im Rennen gar nicht mehr. Aber sie hat mich vielleicht zwei, drei Wochen beim Training etwas behindert. Das war das Entscheidende, das gefehlt hat.

Wie haben Sie sich vor dem Rennen gefühlt?

Mega gut. Ich hatte ein sehr gutes Einlaufen und ein gutes Gefühl für das Rennen.

Chiara Scherrer (Zweite von links) zu Beginn des Rennens. (Bild: PD)

Chiara Scherrer (Zweite von links) zu Beginn des Rennens. (Bild: PD)

Sie wohnen während Ihres Aufenthalts auf einem Kreuzfahrtschiff, wie ist das?

Das ist schon noch speziell. Aber auch cool. Auf dem Schiff sind alle Nationen vertreten und wir haben alles, was wir brauchen: Gutes Essen, einen Pool, einen Kraftraum, eine Sauna, Whirlpools.

Die anderen Schweizer Sportlerinnen und Sportler sind auch auf diesem Schiff?

Die meisten. Ein, zwei Sportarten sind an einem anderen Ort in Neapel untergebracht.

Konnten Sie Neapel auch kennenlernen?

Bis jetzt noch nicht wirklich. Bis zum Wettkampf habe ich mich vor allem auf den Wettkampf konzentriert. Den Hafen habe ich beim Laufen etwas kennengelernt. Nach dem Wettkampf kann ich die Stadt jetzt noch etwas anschauen.

War die Universiade so, wie Sie sich diese vorgestellt haben? Was bleibt neben der kleinen Enttäuschung am meisten in Erinnerung?

Ich habe schon von einer Medaille geträumt und habe mir vorgestellt, dass das mega cool wäre, aber sonst entsprach es schon meinen Vorstellungen. Ich habe ein gutes Rennen gezeigt und alles richtig gemacht. Für den jetzigen Trainingszustand war es gut. Cool war auch, dass man andere Sportarten und andere Leute kennenlernt. Die Universiade ist wie eine Mini-Olympiade.

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