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Hulftegg-Stafette: Dominierende Figur ist der schnellste Bauer - Patrik Wägeli mit Doppelsieg

Der SC Rigi Gersau gewinnt den Team-Wettkampf der 54. Hulftegg-Stafette vor der LR Mosnang und den Gastgebern des SC Hulftegg. Als Doppelsieger profilierte sich der Langstrecken-Spezialist Patrik Wägeli.
Urs Huwyler
Künftig bekommen die Zuschauer als Startdisziplin an der Hulftegg-Stafette nicht mehr die Inliner, sondern Geländeläufer zu sehen. (Bild: Urs Huwyler)

Künftig bekommen die Zuschauer als Startdisziplin an der Hulftegg-Stafette nicht mehr die Inliner, sondern Geländeläufer zu sehen. (Bild: Urs Huwyler)

So spannend verlief der überregionale Team-Wettkampf schon lange nicht mehr. «Wäre der Start drei Stunden später angesetzt gewesen, hätten wir mit dem Schnee Probleme bekommen», sagte Donat Widmer. Er zeigte sich nach seinem ersten Einsatz als OK-Präsident rundum zufrieden.

«Wir hatten keine Verletzten, die Stimmung war bestens und der Regen hielt sich in Grenzen. Alles lief nach Plan.»

Lange war nicht klar, wer gewinnen würde. Beim Wechsel vom Radfahrer zum Schlussläufer oberhalb der Hulftegg-Passhöhe lagen Titelverteidiger SC Rigi und das Quintett der Läuferriege (LR) Mosnang gleich auf. Auch der einheimische Sportclub durfte sich Chancen ausrechnen. Doch der Berg- und Talläufer Stefan Meinzer (Jahrgang 1971) distanzierte für Rigi Gersau die Herausforderer um mindestens eine Minute und erreichte das Ziel in Mühlrüti solo.

In fremden Schuhen Rang acht erreicht

Doppelsieger Patrik Wägeli (Nummer 57) sucht im Getümmel seinen Biker Nöldi Forrer. (Bild: Urs Huwyler)

Doppelsieger Patrik Wägeli (Nummer 57) sucht im Getümmel seinen Biker Nöldi Forrer. (Bild: Urs Huwyler)

Auf dem Podest standen in der Hauptklasse die gleichen Teams wie 2018. Die Mosliger mit dem schnellsten Inliner Sandro Veraguth, Stefan Widmer, Robin Spiess, Manuel Boog und Michael Aemisegger entschieden das Gemeinde-Duell gegen den SC Hulftegg (Silvan Holenstein, Jan Hafner, Daniel Widmer, Fabian Breitenmoser, Michael Hafner) für sich. Daniel Widmer fuhr Bike-Bestzeit.

Einen starken Eindruck hinterliessen die Motorama Holenstein-Mannschaften, die sich geschlossen auf den Rängen fünf, sechs und sieben klassierten. Die dominierende Figur war Langstrecken-Spezialist Patrik Wägeli. Er gewann für das Micarna-Team 2 den Gelände- und Schlusslauf, obwohl der schnellste Bauer am Morgen die Sola-Stafette bestritten hatte. «Bei dieser Stafette zu laufen macht Spass. Ich komme wieder», fasste der Olympia-Kandidat seine erste Teilnahme zusammen.

Beda Klee (Bild: Hanspeter Schiess)

Beda Klee (Bild: Hanspeter Schiess)

Erstaunlich waren die Klassierungen von Langläufer Beda Klee. Als Inliner rollte er in fremden Schuhen im Micarna-Team 3 auf Rang acht, als Schlussläufer wurde der in die Trainingsgruppe von Dario Cologna aufgestiegene Wattwiler Vierter. Dass die Spitzensportler-Mannschaften zurückfallen würden, war zu erwarten. Bob-Olympiasieger Beat Hefti und Schwingerkönig Nöldi Forrer bikten ihre Kollegen nach hinten (10./11.).

Über eine Minute Vorsprung wiesen die Frauen des SC Hulftegg (Marina Egli, Désiré Widmer, Marina Gerig, Irina Raschle, Valerie Widmer) auf und wiederholten ihren Vorjahressieg. Die fünf rollten das Feld von hinten auf (6./4./3./2./1.). Am Ende sorgte die 22-jährige Valerie Widmer für die Differenz.

Rahel Aschwanden (Bild: Urs Lindt/freshfocus)

Rahel Aschwanden (Bild: Urs Lindt/freshfocus)

Für die Überraschung des Tages sorgte Tischtennisspielerin Rahel Aschwanden. Die mehrfache Schweizer Meisterin aus Bütschwil fuhr im Micarna-Team 1 auf dem Umweg von Österreich zum letzten Meisterschaftsspiel in München die schnellste Zeit mit dem ausgeliehenen Rennvelo. Ein nationales Talent siegte für die zweitklassierte Viergruppe (Coni Näf, Lilian Hollenstein, Rahel Aschwanden, Vera Schmid) für die Bike-Bestzeit. Vera Schmid ist amtierende U17-Schweizer-Meisterin im Radquer, Mountainbike und auf der Strasse.

Neben 66 Gruppen wagten sich neun Einzelsportler an die Stafette. Die Entscheidung im Mosliger-Duell fiel auf dem letzten Teilstück. Maurin Frank (SC Speer) musste sich Richtung Ziel von «Männerriegler» Marco Gisler überholen lassen. Einmal mehr ohne Leistungseinbruch kam Guido Rüthemann (6.) über die Distanz. Fünf Minuten büsste der 1960 geborene Sportler mit den Rollenschuhen ein.

Hindernislauf wird neue Start-Disziplin

Guido Rüthemann wird zu jenen gehören, welche den Wechsel vom Inlinen zum Hindernislauf begrüssen. «Einzelne Inliner bedauern den Wechsel zwar, aber insgesamt fallen die Reaktionen positiv aus», hat Donat Widmer festgestellt. Auf Zustimmung trifft die Neuerung bei Kunstturner Pablo Brägger. «Den Start als Hindernisläufer kann ich mir vorstellen. Ich habe mir den 2. Mai 2020 jedenfalls notiert.»

Rangliste

Die Resultate finden Sie auf www.sc-hulftegg.ch

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