Hoffnung auf eine bessere Saison: Skilift Wolzenalp rüstet sich für den Winter

Die Wolzenalp AG blickt auf ein harziges Geschäftsjahr 2019/20 zurück, zeigt sich allerdings zuversichtlich für die kommende Saison.

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Der Skilift Wolzenalp liegt zwischen 1100 und 1500 Meter über Meer.

Der Skilift Wolzenalp liegt zwischen 1100 und 1500 Meter über Meer.

Bild: PD

(pd) Während sich der angebrochene Herbst bereits von der garstigen Seite zeigt und der Wolzenalp bereits den ersten Schnee beschert hat, werden die Vorbereitungen auf die Wintersaison 2020/21 konkret. Bis zum 30.November ist der Vorverkauf für Jahreskarten der Wolzenalp eröffnet.

Bis dann erhalten Abonnentinnen und Abonnenten ihre Jahreskarten zum vergünstigen Tarif. Dasselbe gilt für die Jahreskarten des Tarifverbunds Meilenweiss, deren offizielle Verkaufsstelle die Wolzenalp ist. Neu führt Meilenweiss Familienjahreskarten im Angebot. Vorverkaufstage an der Talstation finden statt am Freitag, 13. November, sowie am Freitag, 27. und Samstag, 28. November.

Die Verantwortlichen der Wolzenalp sind zuversichtlich im Hinblick auf die kommende Wintersaison. Im Rahmen der Generalversammlung von Ende September wusste der Verwaltungsratspräsident Rolf Hager einige Neuigkeiten zu berichten.

Nach der Zustimmung der anwesenden Aktionäre heisst die Sportbahn Krummenau-Wolzenalp AG fortan Wolzenalp AG. Den neuen Auftritt ergänzt die Website in neuem Erscheinungsbild sowie der jüngst eingerichtete Onlineshop, über welchen sowohl Gutscheine als inskünftig auch Tickets bezogen werden können.

Neu auf die Wintersaison profitieren Inhaberinnen und Inhaber einer Jahreskarte von der Partnerschaft mit den Sportbahnen Elm, jene mit den Bergbahnen Wildhaus bleibt bestehen. Wer eine Jahreskarte der Wolzenalp AG besitzt, bezieht eine Tageskarte in Elm oder in Wildhaus zur Hälfte des Preises.

Der vergangene Winter hinterlässt Spuren

Der Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr der Wolzenalp fällt indes weniger positiv aus. Während die Sommersaison sehr stark war, hinterlässt der Winter 2019/20 seine Spuren. Nicht nur konnte der Betrieb erst in der zweiten Januarhälfte aufgenommen werden, auch fiel der Winter so niederschlagsarm aus, dass an einen Ski- und Schlittelbetrieb im Tal kaum zu denken war.

Immerhin konnten am Skilift Wolzenalp 62 Betriebstage gezählt werden. Weil obendrein Regen und starker Wind zu häufigen Witterungserscheinungen zählten, bedurfte es allerdings eines riesigen Aufwands, um die Pisten zu präparieren, Schnee zusammenzustossen und Pistenmarkierungen oder Fangnetze wieder aufzustellen.

Der Jahresumsatz 2019/20 liegt mit rund 745000 Franken deutlich, nämlich um 30 Prozent, tiefer als im Vorjahr. Insgesamt verzeichnet die Wolzenalp AG für das vergangene Geschäftsjahr einen Betriebsverlust von 53000 Franken.

Wenigstens war der abrupte Saisonstopp am 14.März aufgrund der Coronapandemie für die Wolzenalp nicht einschneidend, zumal die Wintersaison zwei Tage später beendet worden wäre. Die längere Betriebspause bis Anfang Juni konnte optimal genutzt werden für eine Revision des Getriebes.