Hermann Baumgartner tritt bei den Kirchberger Gemeinderatswahlen nicht mehr an

Nach Ueli Hui (FDP) ist die zweite Vakanz offiziell: Der SVP-Politiker Hermann Baumgartner steht bei den Kommunalwahlen im Herbst nicht mehr zur Wahl.

Ruben Schönenberger
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Hermann Baumgartner (SVP) ist seit 2003 im Gemeinderat, bleibt das aber nur noch bis Ende Jahr.

Hermann Baumgartner (SVP) ist seit 2003 im Gemeinderat, bleibt das aber nur noch bis Ende Jahr.

Bild :PD

Gemunkelt wurde schon länger, nun ist es bestätigt: Der Bazenheider SVP-Politiker Hermann Baumgartner tritt bei den kommunalen Wahlen vom Herbst nicht mehr bei den Gemeinderatswahlen an.

Baumgartner bestätigt eine entsprechende Nachfrage dieser Zeitung, nachdem sein Rücktritt unter anderem von «Pro Gemeinde Kirchberg» verkündet wurde. Die parteiunabhängige Plattform nannte im Rahmen ihrer Bestrebungen, einen neuen Schulratspräsidenten für Kirchberg zu finden, zwei Rücktritte im Gemeinderat als gesichert. Neben Baumgartner tritt auch Ueli Hui (FDP) zurück, was jedoch bereits bekannt war (diese Zeitung berichtete).

«Hochspannende, gute Arbeit»

Baumgartner sagt auf Anfrage, er habe den Rücktritt nie offiziell verkündet, es sei jedoch auch kein Geheimnis gewesen. «Ich habe die Leute informiert, die es wissen müssen.» Eine offizielle Information habe man nicht für nötig erachtet.

Baumgartner wurde 2003 in den Gemeinderat gewählt. Er trete aber nicht wegen der beträchtlichen Dauer zurück, die er dem Gremium angehöre. Er wolle zwar tatsächlich kein Sesselkleber sein, aber der Grund für den Rücktritt sei das Alter. Er werde sich im nächsten Jahr auch aus dem Erwerbsleben zurückziehen. «Es ist eine hochspannende, gute Arbeit», sagt Baumgartner zum Amt, das er jetzt abgibt. «Ich habe es nie bereut, es war eine super Zeit.»

Schon jetzt gibt’s drei Kandidaturen

Der Nachfolger von Baumgartner wird an den kommunalen Wahlen vom Herbst bestimmt. Ebenso jener von FDP-Politiker Hui. Ob noch weitere Gemeinderäte nicht mehr antreten, ist derzeit noch offen. Potenzielle Nachfolger gibt es aber schon deren drei. Die FDP will ihren Sitz mit Silvan Holenstein verteidigen, die SP greift mit Stefan Diener und Nadja Bösiger gleich im Doppelpack an.

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