Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Heisser Sommer bedingt Vorsicht bei Feuer im Freien

Der Kanton St.Gallen mahnt zu sorgfältigem Umgang beim Feuern in und in der Nähe der Wälder. Die Waldbrandgefahr ist aufgrund der momentanen Trockenheit gross.
Emilie Jörgensen

Der kantonale Forstdienst schätzt die Gefahr eines Waldbrandes im Toggenburg zurzeit als erheblich ein. Bei dieser Gefahrenstufe ist zu beachten, dass nur unter Vorsicht in bebauten und dafür vorgesehenen Feuerstellen ein Feuer gemacht werden darf. Dabei ist das Feuer zu beobachten, und allfällige Funken sollen unmittelbar gelöscht werden. Beim Verlassen einer Feuerstelle soll diese vollständig gelöscht und kontrolliert sein.

«Durch die geringen Niederschlagsmengen und die überdurchschnittlich warmen Temperaturen in den vergangenen Wochen trockneten Streue und Oberboden im Wald sehr stark aus. Ein Funkenflug auf den Waldboden würde genügen, um ein Feuer zu entfachen», erklärt Felice Crottogini, Sachbearbeiter des Kantonsforstamts St. Gallen.

Einzelne Niederschläge nützen wenig

Hier wären Niederschläge über mehrere Tage nötig, um der aktuellen Situation Abhilfe zu schaffen, denn die einzelnen, lokalen Niederschläge wie in dieser und nächster Woche würden die Gefahr nicht unmittelbar entschärfen.

Neben den geringen Niederschlagsmengen würden Wind, die hohen Lufttemperaturen und starke Sonneneinstrahlungen das Risiko eines Waldbrandes erhöhen. Insbesondere bei starken und böigen Winden könnten Feuer leicht ausser Kontrolle geraten und sich rasch ausbreiten. In einem solchen Fall müsse die regionale Feuerwehr unverzüglich informiert werden. Vor allem im Sarganserland und in der Waldregion Werdenberg-Rheintal soll mit Vorsicht Feuer entfachtet werden, denn hier wird die Waldbrandgefahrenstufe als gross (Stufe 4) eingeschätzt. «Anweisungen der lokalen Behörden sind darum unbedingt zu befolgen», ergänzt Felice Crottogini. Bei Gefahrenstufe gross sei das Feuern im Freien und in Waldesnähe allgemein nicht erlaubt. In der Waldregion See-Gaster wird die Waldbrandgefahrenlage als erheblich (Stufe 3) eingeschätzt. Hier darf mit Vorsicht ein Feuer gemacht werden.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.