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Hallenbad Bütschwil: Grundlagen schaffen, bevor es zu spät ist

Aus dem Hallenbad in Bütschwil soll ein Bijou gemacht werden, sagt Karl Brändle, Präsident der Betriebskommission, an der Delegiertenversammlung vom Montag, 11. März. Erste Schritte sind getan. Die Delegierten heissen den Projektierungskredit von 180'000 Franken gut.
Franz Steiner
Für das Hallenbad in der Breite in Bütschwil drängen sich Sanierungsmassnahmen auf. (Bild: Franz Steiner)

Für das Hallenbad in der Breite in Bütschwil drängen sich Sanierungsmassnahmen auf. (Bild: Franz Steiner)

Die Doppelveranstaltung in der «Krone» in Mosnang – der Zweckverband Hallenbad Bütschwil und der Abwasserverband Bütschwil-Mosnang-Oberhelfenschwil hielten ihre Delegiertenversammlung ab – war eine relativ kurze Angelegenheit. Spannender als die Zahlen des Betriebsjahres des Hallenbads, die der Präsident der Delegiertenversammlung, Hans Jörg Furrer, erläuterte, war der Ausblick auf die Zukunft des in die Jahre gekommenen Hallenbads.

Seit 2013 sind die Eintrittszahlen rückläufig, was den Verwaltungsrat des Zweckverbands Hallenbad Bütschwil dazu bewogen hat, Informationen und Fakten zum Optimierungs- und Synergiepotenzial einzuholen.

Projektbetrag wird gutgeheissen

Das Hallenbad biete ein Angebot für Familien, und diese wichtige Zielgruppen, so der Präsident der Betriebskommission, Karl Brändle. Das Angebot soll im Kinderbereich attraktive Wasserspielmöglichkeiten, eine Aufenthaltsfläche beim Kinderplanschbecken für Eltern und Begleitpersonen sowie ein Multifunktionsbecken von 80 bis 100 Quadratmeter beinhalten. Den Schulen und den Familien muss eine attraktive Infrastruktur für ihre sportliche Tätigkeiten zur Verfügung gestellt werden. Karl Brändle sagte:

«Nach 40 Jahren genügt es nicht mehr, ein wenig Make-up aufzulegen. Da muss man grössere Investitionen tätigen. Unser Hallenbad habe es mit dem Personal, das mit Herzblut dahintersteht, verdient.»

Der zeitliche Ablauf sei ehrgeizig. So soll in einem Jahr die Krediterteilung durch die Delegierten und der Zweckverbandsgemeinden erfolgen.

Im Rahmen der Projektierung wird sich das Umsetzbare herauskristallisieren. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich geschätzt auf rund 1,27 Millionen Franken und jene der Erweiterung auf 2,57 Millionen Franken. Je nach Ausmass der Erweiterung ergeben sich neue Dimensionen in der Technik und somit eine andere Ausgangslage für die Sanierungen. Das Vorlegen eines Gesamtprojekts mache Sinn, gemeinsam mit der Sanierung und mit der räumlichen Erweiterung des Hallenbads, folgerte Brändle. Die Delegierten stimmten dem Projektierungskredit von 180'000 Franken zu. Den Zuschlag für das Vorprojekt erhielt die Firma Hunziker Betatech AG, Winterthur.

«Das Hallenbad ist ein Gemeinschaftswerk»

Brändle dankte für den Einsatz fürs Hallenbad Bütschwil. Es sei ein Gemeinschaftswerk, das vor 40 Jahren auf die Beine gestellt wurde, und welches auch für die nächsten 40 Jahre der Bevölkerung erhalten bleiben soll. Das Hallenbad sei eine nicht zu unterschätzende Standortqualität. Man darf es nicht «verlottern» lassen, sonst habe man im Sanierungsfall noch höhere Investitionen. Es wäre an der Zeit, mutig vorauszugehen, und die Grundlage für ein Bijou zu schaffen. Er sei überzeugt, dass die Bevölkerung mitmache.

Pumpstation Dietfurt neu erstellt

Karl Brändle, Verwaltungsratspräsident. (Bild: PD)

Karl Brändle, Verwaltungsratspräsident. (Bild: PD)

Vorgängig blickte der Abwasserverband Bütschwil-Mosnang-Oberhelfenschwil auf das verflossene Jahr zurück. Es war ein ruhiges Betriebsjahr, sagte Verwaltungsratspräsident Karl Brändle. Der Gemeindepräsident von Bütschwil wartete mit interessanten Zahlen auf. So lag die Abwassermenge mit 746'637 Kubikmeter rund 15 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Aus 4392 Kubikmeter Frischschlamm konnte 99856 Kubikmeter Gas produziert und letztlich 140'381 kWh Strom erzeugt werden. Der Eigenversorgungsgrad mit Strom aus dem eigenen Blockheizkraftwerk lag mit 55 Prozent leicht über dem Vorjahr.

Bei der Abwasserreinigungsanlage Bütschwil war das Jahr vor allem durch den Ersatz der Lüftungsverteilung in den beiden Biologiebecken geprägt. Im Zusammenhang mit dem Bau der Umfahrungsstrasse musste die Pumpstation in Dietfurt neu erstellt werden. Die Betriebsrechnung schloss mit Gesamtkosten von 394'203 Franken. Gegenüber dem Budget von 398'800 Franken war dies nahezu eine Punktlandung, wie Brändle konstatierte. Die Delegierten winkten das Budget 2019 ohne Wortmeldung durch und die Jahresrechnung 2018 wurde genehmigt.

«Nacht der offenen Tore» im August

Zum Schluss dankte Karl Brändle dem Betriebsleiter Roman Brändle, der seine Aufgabe mit hoher Fachkompetenz, Freude und grossem Einsatz erfülle. Mit einschliessen durfte Karl Brändle alle weiteren Personen, die im Zweckverband Abwasserverband Bütschwil ihre Dienste zur Verfügung stellen. Er wies auch auf die Nacht der offenen Tore hin, welcher der Schweizerische Feuerwehrverband zu seinem 150-Jahr-Jubiläum vom 30. auf den 31. August durchführt.

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