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Grundsatzabstimmung zur Fusion: Hemberg, Neckertal und Oberhelfenschwil bereinigen die Informationsbroschüre

Nach Ablauf der Vernehmlassungsfrist hat das Kernteam Gemeindefusion die Informationsbroschüre entsprechend angepasst. Diese wird Anfang Mai in alle Haushalte der betreffenden Gemeinden verschickt.
Urs M. Hemm
An einer Diskussionsveranstaltung im Januar in der Schüür in Brunnadern konnten sich verschiedene Interessengruppen zur Informationsbroschüre zum Fusionsprojekt 2023 der Gemeinden Oberhelfenschwil, Neckertal und Hemberg äussern. (Bild: Urs M. Hemm, Brunnadern, 15. Januar 2019)

An einer Diskussionsveranstaltung im Januar in der Schüür in Brunnadern konnten sich verschiedene Interessengruppen zur Informationsbroschüre zum Fusionsprojekt 2023 der Gemeinden Oberhelfenschwil, Neckertal und Hemberg äussern. (Bild: Urs M. Hemm, Brunnadern, 15. Januar 2019)

«Die Botschaft der Informationsbroschüre bleibt unverändert: Es lohnt sich, die Fusion unserer drei Gemeinden und deren Schulgemeinden zur Einheitsgemeinde eingehend zu prüfen», sagt Toni Hässig, Co-Präsident des Kernteams Projekt 2023. Aufgrund der Anregungen, die an der Diskussionsveranstaltung im Januar geäussert wurden, und aus den 14 schriftlich eingegangenen Vernehmlassungsantworten seien jedoch gewisse Punkte in der Informationsbroschüre zur Grundsatzabstimmung angepasst, ergänzt oder präzisiert worden, sagt Toni Hässig.

Die Broschüre dient als Entscheidungshilfe hinsichtlich der Grundsatzabstimmung vom 30. Juni. Sie enthält unter anderem Stellungnahmen von Gemeindepräsidentin Vreni Wild (Neckertal) sowie von den Gemeindepräsidenten Christian Gertsch (Hemberg) und Toni Hässig (Oberhelfenschwil), welche die Prüfung einer Fusion klar befürworten. Zudem erläutern Elsbeth Roth, Schulpräsidentin Primarschule Hemberg, Werner Raschle, Schulpräsident Schule Oberes Neckertal, sowie Rudolf Mäder, Schulpräsident Schule Neckertal, die Beweggründe der jeweiligen Schulgemeinden, warum sie eine Fusion anstreben.

Mehr Grafiken anstelle von viel Text

Toni Hässig, Co-Leiter Kerngruppe Projekt 2023. (Bild: Urs M. Hemm)

Toni Hässig, Co-Leiter Kerngruppe Projekt 2023. (Bild: Urs M. Hemm)

Visuell fallen bei der neuen Broschüre vor allem die farblich hervorgehobenen Zusammenfassungen der Stellungnahmen auf. Klar gegliedert werden dort noch einmal die Kernthemen benannt und es wird kurz dargelegt, was sich die Gemeinden und Schulgemeinden von einer Fusion erhoffen. Die Texte wurden zum Teil gekürzt und Zusammenhänge und Entwicklungen grafisch dargestellt. «So sind wir den Stimmen gerecht geworden, welche monierten, die Broschüre sei zu textlastig, so dass die einzelnen Argumente beinahe untergehen würden», begründet Toni Hässig die Anpassung.

Inhaltlich ist zu bemerken, dass an verschiedenen Stellen ausdrücklich auf die Auswirkungen dieser Grundsatzabstimmung aufmerksam gemacht wird. «In diversen Stellungnahmen wurde darauf hingewiesen, dass besser verständlich gemacht werden muss, worum es bei dieser Abstimmung überhaupt geht.

«Bei einem Ja wird den Gemeinderäten lediglich der Auftrag erteilt, das Projekt zu prüfen. Es wird nicht über eine Fusion abgestimmt.»

Grundsätzlich, das gehe aus den meisten Stellungnahmen hervor, erhofften sich die Schreibenden ein Ja an der Abstimmung. Denn zum einen werde nur so eine Gesamtschau zur Strukturbereinigung über das ganze Neckertal möglich. Zum anderen werde explizit darauf hingewiesen, dass bei einem Nein in nur einer der drei Gemeinden die Chance, um eben diese Strukturbereinigung vornehmen zu können, für lange Zeit vertan würde.

Versand auf Anfang Mai geplant

Was in der revidierten Broschüre nicht habe berücksichtigt werden können, waren Äusserungen oder Fragen zu Themen wie Schulstandorte nach einer Fusion, den Standort des Gemeindehauses in der neuen Gemeinde, die zukünftige Verwaltungsorganisation oder die künftige Unterstützung der Vereine.

«Diese und viele weitere Fragen können wir erst dann beantworten, wenn wir von der Bevölkerung am 30. Juni den Auftrag zur Prüfung erhalten haben.»

Die nun vorliegende, überarbeitete Informationsbroschüre muss nun noch von den drei Gemeinderäten genehmigt werden, was gemäss Toni Hässig eine reine Formsache sein werde. Die Zustimmung aller drei Räte vorausgesetzt, werde die Broschüre Anfang Mai in alle Haushalte von Oberhelfenschwil, Hemberg und Neckertal versandt.

Hinweis

Informationsveranstaltungen vor der Abstimmung vom 30. Juni: Oberhelfenschwil, Montag, 20. Mai, Sonnenberghalle; Hemberg, Dienstag, 21. Mai, Kirchgemeindesaal; Neckertal, Mittwoch, 22. Mai, Turnhalle Haselacker. Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr. www.projekt2023.ch

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