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Goldener Boden: «Bei uns kommen die Lebensmittel vom eigenen Hof»

Marina Schättin hat zusammen mit ihrer Familie auf dem eigenen Bauernhof unterhalb des Weilers Rupperswil, der zur Gemeinde Kirchberg gehört, einen Hofwagen eingerichtet. Dort verkaufen sie selbst angebaute Produkte.
Beat Lanzendorfer
Marina Schättin mit eigenen Produkten, die im Hofwagen von zuchtschweine.ch zum Verkauf angeboten werden. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Marina Schättin mit eigenen Produkten, die im Hofwagen von zuchtschweine.ch zum Verkauf angeboten werden. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Geschichte unseres Hofwagens beginnt mit einem Unglück. Im Februar 2016 brannte ein Teil unserer Scheune bis auf die Grundmauern nieder.

Mit Silomais und Ur-Dinkel hat es begonnen

Anschliessend haben mein Mann Valentin und ich beschlossen, uns neu zu orientieren und nach Alternativen für die Milchwirtschaft zu suchen. Gefunden haben wir sie in der Mutterkuhhaltung, was uns zusammen mit der Zucht von Duroc-Schweinen flexibler macht.

Zusätzlich haben wir auf unserem 25-Hektaren-Hof damit begonnen, vermehrt Silomais und Ur-Dinkel anzupflanzen. Der Silomais kommt als Futter für die Duroc und das Rindvieh zur Anwendung, beim Ur-Dinkel haben wir eine Mühle gefunden, die uns diesen abnimmt.

Einen Teil des daraus entstehenden Mehls nehmen wir der Mühle wieder ab und verkaufen es in unserem aus Holz angefertigten Hofwagen oder fertigen daraus Produkte wie Guetzli oder Spätzli, die ebenfalls im Hofwagen zum Verkauf angeboten werden. Zum weiteren Sortiment gehören auch verschiedene Arten von Fleisch, die von unseren Tieren stammen.

Wir stellen vermehrt fest, dass die Menschen wissen möchten, woher ihre Lebensmittel kommen. Bei uns haben sie die Garantie, dass alles auf dem Hof unterhalb des Weilers Rupperswil produziert wird.

Ein kleines Familienunternehmen ist entstanden

Als gelernte Floristin biete ich auch schön verpackte Geschenkartikel an. Zusätzlich führe ich seit mehreren Jahren vor der Adventszeit einen Kurs «Adventsdeko herstellen» durch.

Mittlerweile ist aus unserem Betrieb ein kleines Familienunternehmen geworden, bei dem uns unsere drei Kinder und meine Eltern und Schwiegereltern ebenfalls unterstützen. Von ihnen stammt übrigens der Honig, der im Hofwagen angeboten wird.

Uns ist bewusst, dass sich unser Hof nicht an einer Hauptstrasse befindet. Wer aber einmal in der Nähe ist, darf uns ungeniert besuchen und die Produkte im Hofwagen begutachten. Wir haben Selbstbedienung – eine Kasse befindet sich im Innern des Hofwagens.

Bäuerin mit Leib und Seele

Die 35-jährige Marina Schättin ist in Mosnang aufgewachsen und hat die Lehre zur Floristin bei der Gärtnerei Bürgin (heute Blattstiel) in Bazenheid absolviert. Seit der Heirat mit Valentin im Jahre 2005 lebt sie im Hof beim Weiler Rupperswil, der zur Gemeinde Kirchberg gehört. Marina und Valentin Schättin haben drei Kinder – Sina (11), Fabio (10) und Nino (8).

Mein erstes Geld verdiente ich...
...im Schuhgeschäft meiner Gotte in Mosnang. Ich durfte für sie Schuhe einräumen, inventieren oder Einkäufe erledigen.

Eine Alternative zum Leben auf dem Bauernhof wäre…
...es gibt keine Alternative. Ich wollte nie Bäuerin werden, heute könnte ich mir nichts anderes vorstellen.

Was kann Marina auf dem Bauernhof besser als Valentin?
Bei uns ist die Zusammenarbeit wichtig, wir ergänzen uns sehr gut. (bl)

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