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Ostschweizer Schwinger am Bergkranzfest auf dem Weissenstein: Samuel Giger siegt, Arnold Forrer bricht ab

Die Bilanz der Ostschweizer Schwinger am Bergkranzfest im Kanton Solothurn ist durchzogen. Nebst dem Sieger reisen nur gerade zwei Schwinger mit einem Kranz nach Hause.
Pascal Schönenberger
Arnold Forrer ist enttäuscht und reist bereits am Mittag vom Weissenstein ab. (Bild: PD)

Arnold Forrer ist enttäuscht und reist bereits am Mittag vom Weissenstein ab. (Bild: PD)

Gespannt schaute am vergangenen Samstag die Schwingerwelt auf das vierte Bergkranzfest der Saison 2019. Am Weissenstein Schwinget ob Solothurn startete Samuel Giger zu seinem ersten Bergkranzfest dieser Saison, und wie.

Mit sechs Siegen überzeugte der Thurgauer so dominant, dass er den Festsieg nach fünf Gängen bereits feiern konnte. Arnold Forrer brach das Fest am Mittag ab.

Samuel Giger schwang überragend zum Sieg

Mit sechs Siegen in sechs Gängen, ohne gross in Bedrängnis zu kommen, feierte Samuel Giger auf dem Weissenstein einen souveränen Sieg. Der Thurgauer bestritt nach seiner Verletzung auf dem Weissenstein das dritte Kranzfest.

Der «Giger-Express» startete mit einem Blitzsieg gegen Kilian Wenger im ersten Gang. Im zweiten Gang bodigte er den aufstrebenden Berner Fabian Staudenmann im ersten Zug. Vor dem Mittag hatte auch der Nordwestschweizer Joel Strebel keinen Stich gegen den Dominator der Saison 2018.

Im vierten Gang wartete der nächste junge Berner, welcher momentan Eidgenosse um Eidgenosse bodigt, Michael Wiget. Wiget war gegen Giger zu frech im ersten Zug und Giger bettete ihn mit dem Wyberhaken ins Sägemehl. Bereits vor dem fünften Gang war er mit den Punkten den restlichen Schwingern voraus.

Patrick Räbmatter versuchte den 21-jährigen Sennenschwinger im fünften Duell zu bodigen. Nach einem längeren Kampf endete der Gang mit dem Sieg für Giger.

Dank den vier Höchstnoten und dem einzigen 9.75 im zweiten Kampf war er so weit voraus, dass das Kampfgericht Ausschwingen musste, um den Gegner für Giger zu finden. Schliesslich traf er nochmals auf Michael Wiget und beim zweiten Greifen konnte Samuel Giger den Festsieg vor den 4950 Zuschauern feiern.

Samuel Giger ist der erste Schwinger in der Geschichte vom Weissenstein Schwinget, welcher das Fest zwei Mal in Serie gewinnen konnte.

Forrer bricht das 
Schwingfest vorzeitig ab

Einen schwarzen Tag zog Arnold Forrer ein. Der Schwingerkönig von Nyon traf im ersten Gang auf den Nordwestschweizer Mittelschwinger Joel Strebel. Erster Zug, erste Niederlage, so war der Start von Forrer in das Fest. Die angeschlagene Hüfte war beim Käsermeister bereits wieder bemerkbar.

Auch gegen den Hasliberger Kilian von Weissenfluh kam er nicht auf Touren und der Turner Schwinger aus dem Kanton Bern konnte ihn bezwingen. Ein weiterer Mittelschwinger, welcher den König besiegte. Somit war der Start für Forrer richtig schwarz und es zeichnete sich im dritten Gang die dritte Enttäuschung ab.

Auch Kaj Hügli aus der Nordwestschweiz konnte ihm die Punkte mit einem gestellten Gang abnehmen. Forrer gab anschliessend im Interview mit dem SRF bekannt, dass es für ihn eine Katastrophe ist, wie er schwinge und er das Fest abbrechen werde. Gesagt, getan und er reiste mit einer grossen Enttäuschung vom Weissenstein ab.

Drei Kränze für die 
Ostschweiz

Nebst dem Sieg durch Samuel Giger konnten die Nordostschweizer nur zwei weitere Kränze erkämpfen. Der Appenzeller Michael Bless klassierte sich mit vier Siegen und zwei Niederlagen im dritten Schlussrang.

Samir Leuppi aus Winterthur gesellte sich ebenfalls zu den Kranzschwingern, er notiert vier Siege, ein Gestellter und eine Niederlage auf seinem Notenblatt. Für ihn reichte es zum fünften Schlussrang.

Die Bilanz der Ostschweiz beim Bergkranzfest ist durchzogen. Nun folgt für die Ostschweizer eine zweiwöchige Pause, bevor es auf dem Ricken und später auf der Schwägalp weitergeht. Beat Wickli möchte dort nach dem für ihn schlechten Abschneiden auf dem Weissenstein wieder angreifen.

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