Serie
Toggenburger an der Crazy Adventure Trophy – Folge 3: Gemeinsam Burger kochen und essen

Mit Verspätung erreichte die Fähre von Christian Hildebrand und Daniel Baldegger Ibiza. Und mit Verspätung legt sie auch wieder ab. Der Stimmung tut das keinen Abbruch.

Christian Hildebrand/Daniel Baldegger
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Die drei Teams beim gemeinsamen Abendessen. (Bild: Christian Hildebrand)

Die drei Teams beim gemeinsamen Abendessen. (Bild: Christian Hildebrand)

Am Mittwoch, dem fünften Rallyetag, um etwa 6 Uhr kam unsere Fähre in Ibiza an. Wir hatten zuerst eine Schatzkarte mit einem Hinweis auszuschneiden und zusammenzusetzen. Das Ziel war Torre de Savinar, ein alter Piratenwachturm.

Nach einem kleinen Morgenspaziergang zum Wachtturm erreichte uns die Nachricht aus dem Gruppenchat, dass man eigentlich nur zum Parkplatz hätte kommen müssen, um das Paket entgegen zu nehmen. So wanderten wir dorthin und erhielten einen Lego-Bausatz eines Piratenschiffes. Eine kurze «Strassen-Bilder-Schnitzeljagd» führte uns an einen weiteren verlassenen Ort – eine alte Ruine mit Graffiti und traumhafter Aussicht.

Piratenschiff aus Lego gebaut

Nun hatten wir gemäss Trophybook die Wahl zwischen einem gemeinsamen Camping und einer Party-Nacht auf Ibiza. Wir entschieden uns gegen das Camping und buchten eine Unterkunft für unsere drei Teams.

Die Stationen der Crazy Adventure Trophy auf Ibiza

Nach dem Bezug der Zimmer wurden die Trophybücher vervollständigt und alle drei Teams setzten das Lego-Piratenschiff erfolgreich zusammen. Das Abendessen wurde schliesslich gemeinsam zubereitet und wir genossen selber gemachte Würste und Hamburger des Teams Rumschiff mit Gemüse- und Salatbeilagen.

Die Bucht Cala Olivera. (Bild: Christian Hildebrand)

Die Bucht Cala Olivera. (Bild: Christian Hildebrand)

Am Donnerstag trafen sich alle Teams der Trophy für ein Gemeinschaftsfoto in der Bucht Cala Olivera. Dort erhielt man auch das CATnigma. Dies ist ein Hilfsmittel zur Entschlüsselung von Codes. Dabei werden vier Scheiben mit Buchstaben, Zahlen und Linien korrekt aufeinandergelegt und so kann sich zum Beispiel ein g in ein m umwandeln. Nach einigen Versuchen und guter Zusammenarbeit der drei Teams konnten wir die Codes schlussendlich entschlüsseln.

In einem Zigarrenladen beim Hafen konnten wir erfolgreich die «Challenge F» meistern und fanden mit der Verkäuferin ein «neues Teammitglied», welches wir auf einem Foto verewigten. Es erreichte uns dann die Nachricht, dass die Fähre auf Palma de Mallorca dreieinhalb Stunden Verspätung hat. Dies tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch und der Hafenparkplatz verwandelte sich in eine grosse Strassenparty, bis wir um 21.45 Uhr Ibiza doch früher als erwartet verlassen konnten.

Hier finden Sie alle Tagebuch-Einträge der Reise