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Interview

Gänsehaut und Freudentränen zum Abschluss des Klangfestivals

Das achte Klangfestival Naturstimmen in Alt St. Johann ist am Pfingstmontag zu Ende gegangen. Zum dritten und letzten Mal hat sich dieses Jahr die Jodlerin Nadja Räss aus Einsiedeln als dessen künstlerische Leiterin betätigt. Sie blickt mit Freude auf einen weiteren gelungenen Anlass im Obertoggenburg zurück, ist aber auch ein bisschen wehmütig.
Anina Rütsche
Nadja Räss, Jodlerin und ehemalige künstlerische Leiterin des Klangfestivals Naturstimmen. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

Nadja Räss, Jodlerin und ehemalige künstlerische Leiterin des Klangfestivals Naturstimmen. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

Nadja Räss, wie haben Sie das diesjährige Klangfestival Naturstimmen erlebt, das vom 9. bis zum 21. Mai dauerte und mit vielen Konzerten, Kursen und weiteren Projekten aufwartete?

Für mich war das Festival eine äusserst positive Erfahrung. Erst jetzt, mit ein bisschen Abstand, realisiere ich die vielen schönen Momente.

Welcher war für Sie besonders eindrücklich?

Das ist schwierig zu sagen. Einer dieser schönen Momente war zum Beispiel die Begegnung von Künstlern aus Norwegen und Hawaii. Vor deren gemeinsamem Konzert haben wir uns zum Kaffee getroffen. Obwohl sich diese Menschen zuvor nicht gekannt haben, sind sie sofort wie langjährige Freunde miteinander umgegangen. Das hat mich beeindruckt. Nach wenigen Minuten haben die Hawaiianer und die Norwegerin gemeinsam ein Lied angestimmt. Das war so bewegend, dass ich Gänsehaut bekommen habe.

Welches Fazit ziehen Sie in Bezug aufs gesamte Festival?

Einmal mehr war es ein Erfolg. Die Auslastung betrug 80 Prozent, was in unseren Erwartungen und dem Budget entspricht. Die genauen Zahlen und die Vergleiche werden wir aber erst in den kommenden Tagen ermitteln.

Wie konnten Sie sich vom Festival verabschieden?

Gleich zweimal wurde ich offiziell verabschiedet. Darüber habe ich mich riesig gefreut, so sehr, dass Tränen geflossen sind. Bemerkenswert sind aber auch die vielen kleinen Abschiede: Gespräche mit Musikern, mit Sängern und natürlich mit dem Publikum. Natürlich bin ich wehmütig, doch nach wie vor finde ich, dass mein Entscheid richtig war. Jetzt ist der passende Moment, um etwas Neues zu beginnen.

Wie geht es nun weiter?

Ab Mitte September bin ich Dozentin im neuen Hauptfach «Jodel» an der Hochschule in Luzern. Im Verlauf des Sommers stehen Gesangsauftritte an, und ich werde ein Musiklager für Jugendliche mitleiten. Und natürlich werde ich mir auch einige freie Tage gönnen.

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