Fussball
Mit Traumtor zum Ligaerhalt - Wattwil Bunt zeigt sich nervenstark und gewinnt das Abstiegsduell in Wängi mit 2:1

Die bisherigen Resultate führten dazu, dass das Direktduell am Samstag zwischen Wängi und Wattwil Bunt darüber entscheiden musste, wer in der regionalen 2. Liga bleiben darf. Dank Toren von Seferi und Shala durften sich am Ende die Toggenburger über den 2:1-Erfolg freuen.

Raphael Dort
Merken
Drucken
Teilen
Jeton Seferi, links, erzielte die Wattwiler Führung. Hoxhi Shala, rechts, schoss den zweiten Treffer.

Jeton Seferi, links, erzielte die Wattwiler Führung. Hoxhi Shala, rechts, schoss den zweiten Treffer.

Bild: Beat Lanzendorfer

Am Samstag kam es in Wängi zum grossen Showdown im Kampf um den Klassenerhalt in der regionalen 2. Liga. Das zweite Spiel nach dem Unterbruch der Meisterschaft, war bereits die letzte Partie der Saison.

Sowohl Wängi als auch Wattwil Bunt brauchten einen Sieg, um den Abstieg zu verhindern. Die Gäste aus dem Toggenburg starteten bedeutend besser in dieses kapitale Duell. Schon früh erspielten sie sich erste gute Chancen. Nach 25 Minuten waren es deshalb auch verdientermassen die Wattwiler, die den ersten Torerfolg der Partie bejubeln durften. Stürmer Jeton Seferi tankte sich durch und verwandelte schwungvoll zum 0:1.

Eine zu knappe Führung zur Pause

Auch nach dem Führungstreffer lief die Partie nur in eine Richtung. Der zweite Torerfolg der Wattwiler gehört in die Kategorie Traumtor. Haxhi Shala zirkelte einen Eckball direkt ins gegnerische Netz. Das 0:2 zur Pause für die Gäste aus Wattwil entsprach dem Gezeigten. Trotz personellen Wechseln bei Wängi änderte sich auch in den ersten Minuten nach der Pause nichts am Spielgeschehen.

Der einzige Vorwurf, den sich die Toggenburger gefallen lassen mussten, war die mangelnde Effizienz. Das sich diese noch rächen könnte, liess ein Freistoss in der 55. Minute erahnen, die Thurgauer trafen allerdings nur die Latte. Nach dem Lattentreffer gaben plötzlich die Platzherren das Spieltempo vor, Wattwil Bunt zog sich gleichzeitig zu weit zurück.

Am Ende noch ins Zittern gekommen

So wurde die Partie in der 78. Minute nochmals neu lanciert. Dario Bommer erzielte den gesuchten Anschlusstreffer. Die Schlussphase verkam zum Nervenspiel, einige gefährliche Bälle kamen noch vors Wattwiler Tor, am 1:2 änderte sich aber nichts mehr.

Nach dieser Niederlage steigt der FC Wängi ab. Auf der anderen Seite war der Jubel gross. Der FC Wattwil Bunt wird eine weitere Saison in der 2. Liga spielen. Der erleichterte Trainer Jan Rüeger meinte danach: «Wir hatten das Spiel lange im Griff, hätten aber das dritte Tor machen müssen. Fussball lebt zwar von den Emotionen, das 3:0 hätte aber beruhigt. Am Ende zählt jedoch nur der Sieg.»

Hier ist das Matchtelegramm zu finden.