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Fussball: Der FC Bazenheid verliert zum Auftakt der Rückrunde in Widnau mit 0:2.

Das im Herbst begonnene Zwischentief hält an. Die Pleite der Toggenburger ist das Ergebnis einer mangelnden Chancenauswertung.
Beat Lanzendorfer
Mario Kuhn (links) gab nach langer Verletzungspause ein erstaunliches Comeback. Ein Torerfolg blieb allerdings auch ihm verwehrt. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Mario Kuhn (links) gab nach langer Verletzungspause ein erstaunliches Comeback. Ein Torerfolg blieb allerdings auch ihm verwehrt. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Langsam muss man sich um die Bazenheider Sorgen machen. Das Jahresendtief hält auch zu Beginn der Rückrunde an. Seit nunmehr vier Pflichtspielen (dreimal in der Meisterschaft, einmal im Cup) warten die Alttoggenburger auf ein Erfolgserlebnis.

Jungblut, Düring und Luis sündigen im Abschluss

Dabei hatte am Sonntagnachmittag alles noch ziemlich gut begonnen. Die Gäste aus dem Toggenburg dominierten die erste Halbzeit nach Belieben, konnten die gut organisierte Abwehr der Gastgeber aber nicht knacken. Chancen waren allerdings zur Genüge vorhanden.

Düring, Luis und Jungblut vergaben dabei die grössten Möglichkeiten. Als Entschuldigung kann höchstens der etwas holprige Platz geltend gemacht werden. Mitunter war aber auch Unvermögen im Spiel.

Eklatanter Einbruch nach dem Wechsel

Nach dem Wechsel war nichts mehr von der Überlegenheit der Gäste zu sehen. Nun waren es die Widnauer, welche mindestens drei Hochkaräter in den Sand setzten. Hier war es in erster Linie Goalgetter Abdoski, der für einmal nicht seinen besten Tag einzog. Immer wenn die Gastgeber über die Aussen kamen, brannte es kurze Zeit später lichterloh im Bazenheider Strafraum.

Die Endphase wurde dann durch eine umstrittene Szene eingeläutet, die aus Sicht der Gäste zu einem Elfmeter hätte führen müssen. Als Jungblut im Fünfmeterraum zu Fall kam, blieb der Pfiff des Unparteiischen allerdings aus. Anders sah es kurz darauf auf der Gegenseite aus. Torhüter Bernet holte den gegnerischen Stürmer von den Beinen, nun war das Verdikt glasklar: Penalty.

Der eingewechselte Nüesch behielt die Nerven und verwandelte sicher zum 1:0. Wenig später feierte Nüesch sein zweites persönliches Erfolgserlebnis. Aus dem Gewühl heraus traf er flach zum 2:0. Die Enttäuschung nach dem Schlusspfiff war auf Seiten der Bazenheider gross. Präsident Danny Lüthi brachte es hingegen auf den Punkt: «Wer keine Tore schiesst, ist selber schuld.» Die Elf um Neu-Trainer Gesteiro hat es tatsächlich verpasst, aus den vielen Möglichkeiten Kapital zu schlagen.

Kuhn gibt ein starkes Comeback

Etwas Positives brachte der Nachmittag aber doch noch. Mario Kuhn, der praktisch ein ganzes Jahr verletzungsbedingt ausfiel, feierte ein erstaunliches Comeback. Er brachte nach seiner Einwechslung viel Schwung und hatte sogar die Führung auf dem Fuss. Vor dem Tor zeigte er sich allerdings genauso wenig abgeklärt wie seine Mitspieler.

2. Liga Interregional, Gruppe 6

FC Widnau – FC Bazenheid 2:0 (0:0)

Sportanlage Aegeten – 510 Zuschauer – SR Voldan – Tore: 85. Nüesch 1:0 (Foulpenalty), 89. Nüesch 2:0.

FC Bazenheid: Bernet; Lopes, Peters, Baumann, Sekkour; L. Musaj, Luis, Kessler (67. Kuhn); Jungblut, Düring (79. E. Musaj), Anic.

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