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Das ging daneben - nach einem Spiel hat sich Bütschwil bereits aus dem Ostschweizer Cup verabschiedet

Die Toggenburger, die am Ende der letzten Saison die Rückkehr in die 3. Liga schafften, unterliegen Sargans in der zweiten Runde des Cups mit 1:2. Nun kann sich die Mannschaft auf die Meisterschaft konzentrieren.

Beat Lanzendorfer
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Torjäger Zico Gajic lässt Schlussmann Walser nach fünfzig Minuten keine Abwehrchance und erzielt das 1:1 für Bütschwil. Zum Weiterkommen reichte es trotzdem nicht.

Torjäger Zico Gajic lässt Schlussmann Walser nach fünfzig Minuten keine Abwehrchance und erzielt das 1:1 für Bütschwil. Zum Weiterkommen reichte es trotzdem nicht.

Bild: Beat Lanzendorfer

Das sah vor einem Jahr noch anders aus. In der abgelaufenen Saison eliminierte der damalige Viertligist Bütschwil der Reihe nach die Drittligisten Netstal, Rebstein und Landquart aus dem Cup. Endstation war erst der 2.-Liga-Aufsteiger Bischofszell.

Im laufenden Cup haben die Toggenburger nach dem 1:2 gegen Sargans schon in der zweiten Runde die Segel gestrichen – in der ersten hatten sie von einem Freilos profitiert.

Die Niederlage war nicht zwingend

Dabei war die Niederlage keineswegs zwingend. Im Gegensatz zu den Einheimischen zeigten sich die Gäste vor dem Tor aber entschlossener und hatten mit Willi einen Akteur, der die sich bietenden Chancen kaltblütig verwertete. Auch jene, als er kurz vor Schluss alleine auf Oswald zulief und diesem keine Abwehrchance liess.

Davor war es aber Oswald gewesen, der seine Mannschaft im Spiel liess. Kurz vor der Halbzeit hatte er einen Foulpenalty unschädlich gemacht. Zu jenem Zeitpunkt lag Sargans durch ein Tor von Willi bereits in Front. Nach Wiederbeginn kam die beste Phase der Einheimischen. Sie drückten trotz hoher Temperaturen aufs Tempo und suchten konsequent den Ausgleich. Dieser liess nicht lange auf sich warten. Nach einem Angriff über mehrere Stationen wurde Gajic herrlich im Strafraum freigespielt. Sein Abschluss landete zum 1:1 im Tor.

Bütschwil verpasst die Entscheidung

Danach verpasste es Bütschwil, aus der Druckphase weiteres Kapital zu schlagen. Im Gegenteil, es war Sargans, das in der Schlussviertelstunde zu zwei Chancen kam, die Schlussmann Oswald unschädlich machte. Als die meisten der wie immer vielen Zuschauer bereits mit einem Elfmeterschiessen rechneten, schlug Willi wie schon beschrieben gnadenlos zu.

Für Bütschwil ist das Ausscheiden insofern ärgerlich, weil der Gegner nicht übermächtig war. Die Situation hat aber den Vorteil, dass sich der Aufsteiger in die 3. Liga nun komplett auf die Meisterschaft konzentrieren kann. Ernst wird Bütschwil in jedem Fall genommen, war doch Petrit Duhanaj, Ex-Bütschwil-Trainer und nun an der Seitenlinie von Zuzwil, dem ersten Gegner am kommenden Samstag, persönlich vor Ort.

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