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Für die Jubiläumsfeier der Jungwacht Wattwil kommen Gäste aus der ganzen Schweiz

Am 50-Jahr-Jubiläum der Jungwacht Wattwil wurde viel gelacht und in Erinnerungen geschwelgt.
Am Jubiläumsfest wurden unter anderem Ballone auf eine unbekannte Reise geschickt. (Bild: PD)

Am Jubiläumsfest wurden unter anderem Ballone auf eine unbekannte Reise geschickt. (Bild: PD)

(pd) Nach einem halben Jahr Vorbereitungen war es vor kurzem soweit: Bei bestem Wetter fand das Jubiläumsfest «50 Jahre Jungwacht Wattwil» in und ums katholische Pfarreizentrum in Wattwil statt. Um 16 Uhr trafen sich alle Kinder für das Nachmittagsprogramm. Nach einigen Spielen zum Einstieg galt es, einen Schatz zu finden. Dafür erhielten die Kinder zuerst ein Foto, worauf Bildausschnitte von der Umgebung waren. Mit Hilfe des Bildes mussten die Kinder den Ort aufsuchen, wo der nächste Hinweis versteckt war. So ging es von der Gemeindewiese über den Skaterpark an die Unterdorfstrasse und zurück. In der Schatzkiste, welche die Kinder schliesslich fanden, versteckten sich Holzklötzli, die für das nächste Spiel benötigt wurden. Für dieses wurden die Kinder in zwei Gruppen eingeteilt. Jedes Kind erhielt ein Holzklötzli in die Hand. Ziel war es, der gegnerischen Mannschaft möglichst viele Klötze abzuluchsen. Mit viel Ehrgeiz und Motivation machten sich die Kinder ans Werk und kämpften in einem fairen Spiel um den Sieg.

Zeitgleich mit dem «Klötzlispiel» begann auf dem Platz vor der katholischen Kirche der Apéro für alle Ehemaligen, Freunde und Unterstützer der Jungwacht. Mehr als 70 Personen liessen es sich nicht nehmen, aus der ganzen Schweiz für das Jubiläum anzureisen. Es wurden Erinnerungen ausgetauscht, neue Kontakte geknüpft und viel gelacht.

Ballone auf die Reise geschickt

Nach dem Spiel stiessen auch die Kinder – nun mit dreckigen Kleidern und Grasflecken an den Knien – zum Apéro dazu. Nach dem anstrengenden Spiel waren die Chips schnell verdrückt und es folgte der nächste Höhepunkt. Eingeleitet wurde dieser von der Clairon-Garde, die aus motivierten Ehemaligen bestand und ein altes Jungwacht-Lied spielte. Anschliessend konnten alle, die wollten, eine Postkarte ausfüllen und an einen Helium-Ballon hängen. Gemeinsam wurden die Ballone danach steigen gelassen.

Um 18.30 Uhr fand dann der Jubiläums-Gottesdienst statt. Durchgeführt wurde er vom Wattwiler Pfarrer Andreas Schönenberger, dem Jungwacht-Gründer, Pfarrer Alfons Sonderegger und dem zweiten Präses der Jungwacht, Pfarrer Josef Buchmann. Mit gestaltet wurde der Gottesdienst von Scharkindern, die ein kurzes Theater aufführten. Die Predigt von Alfons Sonderegger drehte sich um Don Bosco. Dieser hat im 19. Jahrhundert in Italien gelebt und gewirkt, wo er die Idee einer Jugendorganisation für Jungen geprägt hat. Bis heute wird die Jungwacht von dieser Idee geleitet. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst wiederum von der Clairon-Garde und auch ein altes Lagerlied wurde angestimmt.

Am anschliessenden Pastaplausch im Pfarreizentrum wurden fast 100 Gäste bewirtet und verköstigt. Das Küchenteam, bestehend aus aktiven und ehemaligen Jungwächtern, hatte ganze Arbeit geleistet und das Essen war pünktlich bereit.

Bauchrednerkünste strapazierten Lachmuskeln

Das Abendprogramm bestand aus einer Diashow, alten Lagerliedern und einem Beitrag von Alfons Sonderegger, der nicht nur mit Begeisterung jeweils die Lagerlieder komponiert hatte, sondern immer auch die Jungwächter mit seinen Künsten als Bauchredner begeisterte. Auch am Jubiläumsabend hatte er seine Puppe dabei und unterhielt die Gäste während einer Viertelstunde, in der die Lachmuskeln stark strapaziert wurden. Nach diversen Danksagungen an Sponsoren und Mithelfer, die den Anlass organisiert hatten, gab es noch eine Geburtstagstorte. Bedruckt mit dem Logo des Jubiläums war diese nicht nur schön zum Ansehen, sondern auch ein köstlicher Abschluss des feinen Menus.

Im Anschluss öffnete die Jungwacht-Bar ihre Tore. Viele Besucher nutzten die Chance, um einen Schlummertrunk zu nehmen und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Bis tief in die Nacht wurde gesungen, gelacht und in Erinnerungen geschwelgt. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung für Jung und Alt.

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