Fünf Prozentpunkte tiefer: Bütschwil-Ganterschwil will Steuerfuss auf 129 Prozent senken

Budgetiert war ein ausgeglichener Abschluss, die Rechnung der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil schliesst nun aber mit einem Überschuss von 2,4 Millionen Franken ab.

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Gemeindepräsident Karl Brändle, hier an der Bürgerversammlung 2019, kann eine Steuersenkung beantragen.

Gemeindepräsident Karl Brändle, hier an der Bürgerversammlung 2019, kann eine Steuersenkung beantragen.

Bild: Anina Rütsche

(gem/rus) Der Steuerabschluss der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil präsentiere sich erfreulich, schreibt Gemeindepräsident Karl Brändle im aktuellen Mitteilungsblatt. Die Verwaltungsrechnung 2019 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 2,4 Millionen Franken ab. Budgetiert war eine ausgeglichene Rechnung.

Der Gemeinderat beantragt der Bürgerversammlung nun eine Senkung des Steuerfusses um fünf Prozentpunkte auf 129 Prozent. «Die Finanzplanung lässt eine Steuerfussreduktion zu, obwohl in den nächsten Jahren mit höheren Investitionen und somit auch mit höheren Abschreibungen zu rechnen ist», schreibt Brändle.

Weil aber auch die kantonale Steuergesetzrevision sowie die Unternehmenssteuerreform bei den St.Galler Gemeinden zu Steuerausfällen führen würden, sei gemäss Finanzplanung in den kommenden Jahren mit Defiziten zu rechnen.

Der erfreuliche Rechnungsabschluss 2019 resultiert insbesondere aus den Mehreinnahmen bei den Steuern von rund 1,5 Millionen Franken. Wertberichtigungen von rund 500'000 Franken im Finanzvermögen haben das Jahresergebnis ebenfalls positiv beeinflusst. Das Budget 2020 präsentiert sich ausgeglichen.