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Freunde der Iddaburg setzen ein Zeichen

Mit der Gründung des Vereins Freundeskreis St. Iddaburg sollen die ideellen und materiellen Aufgaben der bischöflichen Stiftung breiter abgestützt werden. Dem Verein steht Hans Steuble als Präsident vor.
Beat Lanzendorfer
Der bekannte Wallfahrtsort St. Iddaburg liegt oberhalb von Gähwil und ist der höchste Punkt in der Gemeinde Kirchberg. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der bekannte Wallfahrtsort St. Iddaburg liegt oberhalb von Gähwil und ist der höchste Punkt in der Gemeinde Kirchberg. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Iddaburg ist der höchste Punkt der Gemeinde Kirchberg. Sie befindet sich oberhalb von Gähwil und liegt auf 950 Metern über Meer. Eine Stiftung ist für den Unterhalt zuständig. Sie kümmert sich nebst der Kirche um das Pfarrhaus, die Grotte, den Kreuzweg sowie um weiteres Gelände. Um die anfallenden Kosten bestreiten zu können, ist die Stiftung auf Spenden und Gaben angewiesen, kommt sie doch nach Auskunft von Stiftungspräsident Edi Schnellmann nicht in den Genuss von Kirchensteuern. Den Vereinsgründern ist es ein Anliegen, den Wallfahrtsort, ein Ort der Stille und Einkehr, in eine sichere Zukunft zu führen.

82 Personen an der Vereinsgründung

Damit die finanziellen Aufwendungen breiter abgestützt werden können, wurde letzte Woche der Verein Freundeskreis St. Iddaburg aus der Taufe gehoben. Die Vereinsgründer haben sich zum Ziel gesetzt, Menschen zur Mithilfe und Unterstützung zu finden, damit der Wallfahrtsort erhalten bleibt. Dabei geht es um die ideelle und finanzielle Unterstützung der Stiftung sowie um die Entwicklung und Realisierung von Projekten.

Der Gründungsversammlung in der Kirche der St. Iddaburg wohnten 82 Personen bei, mittlerweile ist der Bestand auf rund 200 Mitglieder angewachsen. Treibende Kraft bei der Neugründung des «Freundeskreises St. Iddaburg» war der Stiftungsrat. «Ähnliche Freundeskreise bestehen für die Klöster in Magdenau, Wurmsbach und Wattwil», erklärt Edi Schnellmann. «Sie haben wir uns zum Vorbild genommen.» Und weiter: «Stiftung und Verein sind unabhängig. In Zukunft bietet sich der Stiftung nun die Möglichkeit, bei grösseren finanziellen Aufwendungen dem Freundeskreis einen entsprechenden Antrag zu stellen.»

Nur Geld ausgeben, das vorhanden ist

Der Vorstand Freundeskreis St. Iddaburg (von links): Othmar Gerschwiler, Kassier, Pater Walter Strassmann, Monika Messmer, Aktuarin, Hans Steuble, Präsident, und Andreas Faust, Vizepräsident. (Bild: PD)

Der Vorstand Freundeskreis St. Iddaburg (von links): Othmar Gerschwiler, Kassier, Pater Walter Strassmann, Monika Messmer, Aktuarin, Hans Steuble, Präsident, und Andreas Faust, Vizepräsident. (Bild: PD)

Schnellmann ist es ein Anliegen, zu betonen, dass die Stiftung nur Geld ausgibt, das auch effektiv vorhanden ist. Dem «Freundeskreis St. Iddaburg» steht Hans Steuble als Präsident vor. Er wird unterstützt durch die Vorstandsmitglieder Andreas Faust, Vizepräsident, Gähwil, Othmar Gerschwiler, Kassier, St. Gallen, Monika Messmer, Aktuarin, Guntershausen sowie Wallfahrtspriester Pater Walter Strassmann.

Edi Schnellmann, welcher der Stiftung seit 2015 als Präsident vorsteht, würde sich glücklich schätzen, wenn sich viele Menschen zur Mitgliedschaft beim Freundeskreis entschliessen würden. Für Einzelpersonen beträgt der Mitgliederbeitrag jährlich 30 Franken, Ehepaare bezahlen 50 Franken. Für Personen- und Aktiengesellschaften liegt der Beitrag bei 100 Franken. «Der Betrag darf nach oben aufgerundet werden», sagt Schnellmann mit einem Lachen.

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