Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Serie

Das Jahr 2018 im Rückblick – August: Fortschritte bei der Umfahrung Bütschwil

Die Bevölkerung feierte am letzten Augustwochenende den Fortschritt der Arbeiten an der Umfahrung Bütschwil. Die Baustelle konnte besichtigt werden und es wurden weitere Attraktionen geboten.
Anina Rütsche
Zu Fuss auf der Umfahrungsstrasse – dies war am 25. August in Bütschwil möglich, denn die Gemeindeverwaltung und die Projektleitung luden die Bevölkerung zum «Tag der offenen Baustelle» ein. Ein ähnlicher Anlass hatte bereits 2016 stattgefunden. (Bild: Sascha Erni)

Zu Fuss auf der Umfahrungsstrasse – dies war am 25. August in Bütschwil möglich, denn die Gemeindeverwaltung und die Projektleitung luden die Bevölkerung zum «Tag der offenen Baustelle» ein. Ein ähnlicher Anlass hatte bereits 2016 stattgefunden. (Bild: Sascha Erni)

Im Spätsommer bekam die Bevölkerung zum zweiten Mal die Gelegenheit, sich selbst ein Bild vom Stand der Arbeiten an der Umfahrung Bütschwil zu machen. Dies am «Tag der offenen Baustelle» vom Samstag, 25. August. Manfred Huber, Abteilungsleiter Strassen und Kunstbauten des kantonalen Tiefbauamts, war vor Ort, um Auskünfte zu geben und Führungen zu leiten. Teilweise mussten die Besucherinnen und Besucher lange Wartezeiten in Kauf nehmen, doch das Warten lohnte sich, denn darauf folgten informative Rundgänge an Orten, die normalerweise für Fussgänger nicht zugänglich sind.

Angeboten wurden zwei Führungenn – eine im Norden mit Anfangspunkt beim Anschluss Engi, eine andere im Süden, beginnend bei Neudietfurt. Im Norden, wo zwei Jahre zuvor noch Kabelkanäle und Berge von Aushub zu sehen waren, präsentierte sich die Umfahrung Ende August bereits im nahezu fertigen Zustand. Nahezu, denn Elektrik und die lärmarme Deckschicht werden erst ganz am Schluss folgen. Im Süden standen die laufenden Arbeiten im Fokus.

Insgesamt rund 1200 Besucher angelockt

An dieser zweiten Baustellenbesichtigung haben Manfred Huber und seine Kollegen rund 1200 Besucherinnen und Besucher übers Gelände geführt. Diese erfuhren unter anderem, dass der Engi-Tunnel mit seinen 498 Metern der längste Tunnel der Umfahrung ist. Ein bedeutender Schwerpunkt der Rundgänge lag zudem auf dem Umwelt- und Landschaftsschutz.

Manfred Huber erläuterte, dass der Gewässerschutz eine besondere Herausforderung darstelle. An verschiedenen Stellen seien die Grasborde mit Matten unterlegt, damit das Spritzwasser dort nicht versickern kann und zurück in Richtung Fahrbahn und somit ins Abwassersystem fliesst. Auch die Thurbrücke bei Neudietfurt muss laut Huber dem Gewässerschutz genügen. Der Experte erklärte: «Die Statiker sind an die Grenzen des Möglichen gegangen, um Stützpfeiler im Fluss zu vermeiden.» Das Projekt werde ausserdem landschaftspflegerisch begleitet, war an der Führung zu erfahren, und die Gegend solle nicht mehr als absolut nötig unter der Umfahrung Bütschwil leiden.

Als der Soorpark zum Festgelände wurde

Nach den rund eineinhalbstündigen Besichtigungen kehrten die Gruppen zum Soorpark zurück, der temporär vom Gewerbe- zum Festgelände geworden war. Vereine, Parteien und Unternehmer aus der Region luden zu Wurst, Brot und Bier ein. Musik spielte auf, und trotz immer wiederkehrender Regenschauer war die Stimmung bestens.

Der nächste Grossanlass in Bezug auf die neue Umfahrung wird 2020 stattfinden. Die 3,7 Kilometer lange Strasse soll, wenn alles weiterhin planmässig verläuft, am 17. September 2020 eröffnet werden.

Hier finden Sie die Übersicht über alle Monate

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.