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Förderprogramm ist erfolgreich

Seit rund einem Monat läuft ein regionales Programm zur Förderung erneuerbarer Energien und der Energieeffizienz. Das Zwischenfazit der Verantwortlichen fällt ausgesprochen positiv aus.
Ruben Schönenberger
Obertoggenburgerinnen und Obertoggenburger lassen sich stärker als andere im Kanton vom Förderprogramm ansprechen. Gross ist vor allem das Interesse bei der Förderung von Photovoltaik-Anlagen. (Symbolbild: Keystone)

Obertoggenburgerinnen und Obertoggenburger lassen sich stärker als andere im Kanton vom Förderprogramm ansprechen. Gross ist vor allem das Interesse bei der Förderung von Photovoltaik-Anlagen. (Symbolbild: Keystone)

«Nirgendwo im Kanton läuft ein Förderprogramm besser als im Obertoggenburg.» Das sagt einer, der den Vergleich wagen kann. Lorenz Neher, Leiter Energieförderung des Kantons St. Gallen, hat Einblick in verschiedene Programme zur Förderung erneuerbarer Energien und zur Verbesserung der Energieeffizienz. Dass es im Obertoggenburg so gut läuft, führt er unter anderem auf die Kommunikation zurück, die dank den beteiligten Gemeinden Ebnat-Kappel, Nesslau und Wildhaus-Alt St. Johann sowie dem Förderverein Energietal Toggenburg sehr gut sei.

«Investitionshürde wird beträchtlich abgebaut»

Der Erfolg der Massnahmen zeigt sich unter anderem daran, dass von den insgesamt sieben angebotenen Fördermassnahmen schon zu sechs Gesuche vorliegen. Lediglich die Förderung eines Ersatzneubaus wurde bisher nicht beantragt. Als eigentliche Abbruchprämie ist diese Massnahme jedoch auch die einschneidenste. «Mit Abstand auf das grösste Interesse stösst die Förderung von Photovoltaik-Anlagen», sagt Neher. «Mit diesen Beiträgen, die zusätzlich zu Beiträgen von Kanton und Bund ausbezahlt werden, wird die Investitionshürde beträchtlich abgebaut», so der Energie-Ingenieur.

Gefördert werden aber auch Holzfeuerungen. Diese Art der Energiegewinnung wird nicht überall unterstützt. «Man schaut bei Förderprogrammen aber immer auch auf den regionalen Charakter», sagt Neher. Im Toggenburg sei viel Holz vorhanden, da sei es sinnvoll, dieses zu verwenden. Zum Beispiel bei Stückholzkesseln im Gebäude oder bei Schnitzelfeuerungen mit Wärmeverbund. Bei der Ausgestaltung eines Programms achte man zudem darauf, dass die Chancen auf Erfolg gross seien. «Die Mehrkosten in erneuerbare Energien müssen im Vergleich zu einer 08/15-Lösung noch vertretbar sein», erläutert Neher. Beim Förderprogramm gehe es aber nicht nur darum, finanzielle Anreize zu schaffen, sagt Kilian Looser, Gemeindepräsident von Nesslau und Präsident der Energiekommission Obertoggenburg. «Sondern vielmehr darum, die Bevölkerung weiter zu informieren.»

Label Energiestadt für die Region

Dass das erste Fazit zum Förderprogramm im Obertoggenburg gut ausfällt, macht Neher an einer weiteren Grösse fest. «In der Region sind zwischen 5000 und 6000 Gebäude beheizt. Wenn nur bei zwei Prozent davon eine der Massnahmen durchgeführt wird, ist das ein Erfolg.» Aktuell sehe es danach aus, dass man dies schaffe. «Eine eigentliche Obergrenze gibt es nicht», sagt Neher. Man müsse sich bloss periodisch über den Energiefond unterhalten, aus dem das Programm finanziert wird. Dieser Fond wurde auf Initiative der regionalen Energiekommission der drei Gemeinden erstellt. 2015 wurde die Region Obertoggenburg mit dem Label Energiestadt ausgezeichnet. Im Toggenburg tragen auch Kirchberg, Lichtensteig und Wattwil dieses Label.

Bei einer weiteren Aktion, die im Zusammenhang mit der «Energiestadt Region Obertoggenburg» steht, gibt es jedoch eine Obergrenze. Der Kauf von maximal 100 energieeffizienten Haushaltsgeräten wird mit einem Beitrag von 300 Franken unterstützt.

Es finden drei öffentliche Informationsveranstaltungen zum Förderprogramm statt

Ebnat-Kappel: Donnerstag, 17. Mai, 20 Uhr, evangelisches Kirchenzentrum

Ennetbühl: Dienstag, 22. Mai, 20Uhr, Restaurant Krone

Wildhaus: Freitag, 25. Mai, 20AABB22Uhr, Hotel Sonne

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