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Flussübergang über die Thur vom Wasser weggespült

Für die Arbeiten an der Thuruferverbauung wurde in Wattwil eine Furt erstellt. Dann kam ein Hochwasser.
Martin Knoepfel
Hier stand bis vor kurzem eine provisorische Brücke. Das Rohr zeugt noch davon. (Bild: PD)

Hier stand bis vor kurzem eine provisorische Brücke. Das Rohr zeugt noch davon. (Bild: PD)

Vor wenigen Wochen haben die Arbeiten für die Reparatur der Uferverbauung der Thur begonnen. Die Baustelle liegt in der Schomatten in Wattwil.

Als einer der ersten Schritte wurde ein Furt über den Fluss errichtet, damit die Baumaschinen die Thur überqueren und Transporte ausgeführt werden konnten.

Am Montag meldete sich ein Leser beim «Toggenburger Tagblatt». Der provisorische Flussübergang sei weggespült worden, wusste der Wattwiler zu berichten.

«Die Röhren konnten nicht abgeschwemmt werden»

Das Hochwasser ereignete sich in der Nacht vom 28. auf den 29.Juli. Das sagt Philipp Gyr, Projektleiter Wasserbau im Amt für Wasser und Energie des Kantons St.Gallen.

«Die Röhren waren gesichert und konnten nicht abgeschwemmt werden».

Der Kies sei erodiert, nicht aber die Steine. Unterbrüche bei Wasserbaustellen seien normal, hielt Philipp Gyr weiter fest. So habe man auch vorgestern wegen des Wasserstandes der Thur an dieser Stelle nicht arbeiten können. Philipp Gyr erwartet weder Verzögerungen noch Kostenüberschreitungen als Folge des Ereignisses vom 28. und 29.Juli.

Im Moment benötige man keine Materiallieferungen über die Furt mehr. Zudem könne der Bagger über den Übergang fahren. Philipp Gyr erwartet deshalb nicht, dass die Furt wiederhergestellt wird.

So sieht die Baustelle aktuell – ohne Übergang – aus. (Bild: Martin Knoepfel)

So sieht die Baustelle aktuell – ohne Übergang – aus. (Bild: Martin Knoepfel)

Bei den Bauarbeiten handelt es sich noch nicht um die seit Jahren geplante Thursanierung. Vielmehr geht es um notfallmässige Reparaturen, weil die bestehenden Uferverbauungen im Raum Rickenhof, an der Austrasse und in der Schomatten teilweise beschädigt sind. Gegen die Reparaturen erhob in der öffentlichen Auflage niemand Einsprache. Das Projekt für die Thursanierung muss noch aufgelegt werden. Der Kanton rechnet mittlerweile mit einem Baubeginn nicht vor dem Jahr 2022. Begonnen haben auch die Reparaturen der Uferverbauung an der Austrasse. Es wird eine ähnliche Konstruktion wie in der Schomatten geben.

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