Sommergewitter verursacht Schäden im Neckertal

Wegen des heftigen Sommergewitters am Dienstagabend musste die Feuerwehr Neckertal gleich mehrere Male ausrücken. Es kam zu Hangrutschungen und Strassenausschwemmungen.

Urs M. Hemm
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Gleich an vier Orten war die Feuerwehr Neckertal am Dienstagabend wegen des Sommergewitters im Einsatz. (Symbolbild: KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Gleich an vier Orten war die Feuerwehr Neckertal am Dienstagabend wegen des Sommergewitters im Einsatz. (Symbolbild: KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch stand die Feuerwehr Neckertal wegen eines heftigen Gewittersturms im Dauereinsatz. «Die erste von rund 20 Meldungen erreichte uns um etwa 19.30 Uhr», sagt Feuerwehrkommandant Ueli Tanner.

Ueli Tanner, Kommandant Feuerwehr Neckertal. (Bild: Urs M. Hemm)

Ueli Tanner, Kommandant Feuerwehr Neckertal. (Bild: Urs M. Hemm)

Danach habe es für die rund 100 im Einsatz stehenden Feuerwehrleute kaum mehr eine Pause gegeben. Denn nicht alle geleisteten Einsätze seien über den Notruf gekommen. Ueli Tanner sagt:

«Teilweise sind wir auf dem Weg zu einem Einsatzort an einen uns noch unbekannten Schadensplatz herangefahren, um den wir uns dann je nach Dringlichkeit gekümmert haben.»

So war es zu einigen Hangrutschungen gekommen und viele Naturstrassen wurden ausgeschwemmt. Zudem standen ein landwirtschaftliches Ökonomiegebäude sowie einige Keller unter Wasser.

Vom Gewitter am meisten betroffen war das Gebiet des oberen Neckertals, insbesondere die Gemeinde Hemberg sowie die Dörfer St.Peterzell und Dicken. Der Necker sei nur knapp unter der Überschwemmungsmarke geblieben», sagt Ueli Tanner.

Hanspeter Schweizer, Gemeinderat Hemberg. (Bild: PD)

Hanspeter Schweizer, Gemeinderat Hemberg. (Bild: PD)

«Wir sind nun daran, alle Schäden in unserem Gebiet aufzunehmen und baldmöglichst zu beseitigen», sagt der zuständige Hemberger Gemeinderat Hanspeter Schweizer. Insgesamt rechnet Schweizer mit einer Schadenssumme zwischen 100'000 und 200'000 Franken.