Faustball
Zwei Niederlagen: Bei Rickenbach-Wilen ist der Knoten noch nicht geplatzt

Das Fanion-Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen spielte am Samstag gegen Neuendorf und Wigoltingen. Wieder gelang es den Hinterthurgauern nicht, den Kampf gegen die Blockade in den Köpfen zu gewinnen. Beide Spiele gingen verloren.

Herbert Brägger
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Hintermann Walter Gantenbein bei einer seiner Ballabnahmen.

Hintermann Walter Gantenbein bei einer seiner Ballabnahmen.

Bild: PD

Am Samstag traten die NLA-Spieler der FG Rickenbach-Wilen in Neuendorf zu den Rückrundenpartien gegen den Gastgeber und Wigoltingen an. Noch vor Wochenfrist hatte das Team gegen die beiden verloren und es bot sich die gute Gelegenheit zur Revanche.

Das Team hoffte, das einfache, geradlinige Spiel endlich zu finden und sich von den Kopfproblemen entkrampfen zu können. Es zeigte sich aber schnell, dass der Fortschritt im Team zu wenig war, um hier wirklich reüssieren zu können. Inkonstanz und zu ängstliche Aktionen waren zu häufig und RiWi musste trotz einiger Lichtblicke den nächsten Nuller hinnehmen.

Zu wenig Hochs gegen viele Tiefs

Die Partie gegen den favorisierten Gastgeber Neuendorf begann verhalten. Nach einem verpassten Start fand RiWi nur zögerlich besser in die Partie. Erst der 0:2-Rückstand bewirkte eine Reaktion und der Satzgewinn zum 1:2 weckte Hoffnungen. Entsprechend ambitioniert konnten nun die Gäste mithalten, mussten aber zum Schluss doch den knappen Satzverlust hinnehmen und damit die Punkte dem Gegner überlassen.

Im Thurgauerduell gegen Wigoltingen rechneten sich die Spieler von RiWi erneut gute Chancen aus. Sie verloren aber den Startsatz, schafften doch umgehend den Ausgleich auf 1:1. Bis zum Ende lag dann allerdings nicht mehr viel drin. RiWi hält mit immer noch null Zählern weiter die «Rote Laterne».

Viel Arbeit für Trainer und Spieler

RiWi wird weiter hart arbeiten müssen. Zuerst muss sicher der Knoten in den verschiedenen Köpfen «gelöst werden», was immer schwieriger wird, solange die Null auf der Rangliste steht. RiWi-Trainer Simon Forrer sieht einige positiven Aspekte, was er so erklärt: «Ich bin enttäuscht, dass die Entwicklung im Team in der letzten Woche nur in der Defensive sichtbar war. Wir können nur weiterarbeiten und alles geben, denn der Teamgeist und der Wille zum Erfolg sind immer noch vorhanden. Ein positives Element ist sicher die Tatsache, dass wir in sechs Partien immerhin acht Sätze gewonnen haben. Darauf können wir aufbauen.»

Am kommenden Samstag trifft RiWi auf den Leader aus Diepoldsau und die starke Truppe aus Oberentfelden. Gespielt wird ab 16 Uhr in Diepoldsau.