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Familienwappen aus der Neuzeit

Weil es kein stichhaltiges Wappen der Bischofs gab, schuf Josef Bischof-Sutter kurzerhand eines.
Sabine Schmid
Das Wappen der Familie Bischof mit den Zweigen von Stein und Wildhaus. (Bild: PD)

Das Wappen der Familie Bischof mit den Zweigen von Stein und Wildhaus. (Bild: PD)

Bei den intensiven Nachforschungen über seine Familie, ist Josef Bischof-Sutter nie auf ein anerkanntes Familienwappen der Bischof gestossen. Das sei nicht weiter erstaunlich, denn vor der Gründung des Kantons St.Gallen im Jahr 1803 liessen in der Regel nur Amtsleute wie Ammänner, Landrichter oder Landräte ein Wappensiegel mit einem eigenen Familienwappen anfertigen.

Es gab zwar mehrere Bischof-Familienwappen, doch keines davon war geschichtlich oder heraldisch stichhaltig. Josef Bischof-Sutter zog während der Arbeiten zur Familiengeschichte den Historiker und Heraldiker Ernst Altherr zu Rate und sie schufen gemeinsam ein neues Familienwappen mit begründetem Inhalt und Beschreibung.

Für den Wappeninhalt suchte Josef Bischof-Sutter etwas, das der Herkunft aus den Bergen des Obersten Toggenburg entspricht. «Unsere Vorfahren waren im Moos, Wildhaus, und im Chüeboden, Alt St.Johann, Bauern, Älpler und Zimmerleute. Sie waren ohne Zweifel naturverbundene Bergler», schreibt Josef Bischof-Sutter in seinem Buch. Aus diesem Grund entschied sich der Schaffer des Wappens für eine Alpenblume, und zwar den blauen Enzian. Der doppelte Enzian versinnbildliche die beiden Bischof-Zweige von Stein und Wildhaus, schreibt Josef Bischof-Sutter weiter.

Das Wappen wurde im Jahr 2005 im Staatsarchiv St.Gallen und in den Winterthurer «Monumenta Heraldica», dem eidgenössischen Wappenarchiv offiziell hinterlegt. Die Beschreibung lautet wie folgt: «In Silber drei leicht ausgebogene grüne Bergspitzen, die mittlere überragend, daraus wachsend zwei blaue Enzianblüten mit grünen Stielen und je zwei Blättern und grünen Kelchen.»

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