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Europatournee war für «Swissmayd» keine Party, sondern ein Knochenjob

Die Ostschweizer Rockformation Swissmayd war vom 13. bis 23. September als Vorband der schwedischen Hardrocker von «The Poodles »auf Europatournee. Das hat bei deren Mitbegründer, dem Toggenburger Thomas Sutter, gewaltige Eindrücke hinterlassen.
Anina Rütsche
Der Toggenburger Thomas Sutter (Mitte, hinten) und seine Bandkollegen von «Swissmayd» betrachten ihre Feuertaufe nach der erfolgreich verlaufenen Tournee als bestanden. (Bild: PD)

Der Toggenburger Thomas Sutter (Mitte, hinten) und seine Bandkollegen von «Swissmayd» betrachten ihre Feuertaufe nach der erfolgreich verlaufenen Tournee als bestanden. (Bild: PD)

Als Gitarrist, Songwriter und Backgroundsänger der Ostschweizer Rockformation «Swissmayd» war Thomas Sutter kürzlich mit den schwedischen Hardrock-Bands «The Poodles» und «Degreed» auf Europatournee. Zu den Stationen gehörten Orte in Belgien, Deutschland, Tschechien, Ungarn, der Slowakei und der Schweiz. Am Samstag ist der in Jonschwil wohnhafte Toggenburger mit vielen neuen Eindrücken nach Hause zurückgekehrt.

Thomas Sutter, wie blicken Sie auf Ihre ersten Europatournee-Erfahrungen zurück?

Schön war’s, eine coole Sache, aber vor allem empfand ich diese Tage als unglaublich intensiv. Wir von «Swissmayd» waren die Vorband der international bekannten «Poodles» und mussten uns alles hart erarbeiten. Die Tournee war für uns keine Party, sondern ein Knochenjob. Neben unseren eigenen Auftritten mussten wir uns um den Materialtransport kümmern und das Equipment einrichten. Zudem fiel in Budapest eine wichtige Backline-Person aus, da mussten wir zusätzlich auch diese Aufgabe übernehmen, sonst wäre die Tournee abgebrochen worden. Die «Poodles» und «Degreed» wussten unseren Einsatz übrigens zu schätzen. Der Frontmann der «Poodles» zog uns zu Ehren sogar für die letzten beiden Shows mein Swissmayd-Shirt an. Der Umgang unter uns Musikern war vertraut und wurde mit der Zeit geradezu familiär.

Welches Erlebnis bildet für «Swissmayd» den Höhepunkt der Tournee? Aus meiner Sicht waren dies die Konzerte in Hamburg und im aargauischen Tennwil. Diese verliefen besonders gut. Das Haus war voll, das Publikum tobte, was will man mehr! Ich habe die Leute in Hamburg wie auch im Aargau als total musikbegeistert erlebt. Nach dem Konzert haben meine Bandkollegen und ich jeweils für Fotos posiert und Autogramme gegeben. Wir konnten durch diese Tournee sicher manch einen neuen Fan gewinnen.

Sie und Ihre drei Bandkollegen haben auf der Tournee Glarner Tüechli getragen und Kräuterbonbons verteilt. Wie kam das im Ausland an?

Sehr gut. Die Leute haben uns für unsere Swissness geliebt, und das Ganze bot einen gewissen Wiedererkennungswert.

Wie sehen nun die weiteren Pläne von «Swissmayd» aus?

Wir sind stolz, dass wir die Tournee erfolgreich gemeistert haben. Die Feuertaufe ist somit bestanden. Bevor wir weitere Pläne schmieden, ist allerdings Erholung angesagt. Für eine weitere Tournee würde ich sofort zusagen, auch wenn der Aufwand nicht zu unterschätzen ist.

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