«Es bringt nichts, den Kopf in den Sand zu stecken»: Kirchberger «Eintracht» versucht mit Verschiebungen den Schaden in Grenzen zu halten

Konzertverschiebungen helfen, den finanziellen Verlust im Rahmen zu halten. Schwerer wiegt der Verlust des Tagesgeschäfts.

Katja Brütsch
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Die Kirchberge Eintracht ist normalerweise Anlaufpunkt für Konzerte und Feste, wie hier beim Spektakulair im Sommer 2018. Jetzt steht der Betrieb still.

Die Kirchberge Eintracht ist normalerweise Anlaufpunkt für Konzerte und Feste, wie hier beim Spektakulair im Sommer 2018. Jetzt steht der Betrieb still.

Bild: Ruben Schönenberger (6. August 2018)

Alle Kulturstätten sind von den Massnahmen des Bundesrats zum Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus betroffen. Auf den Internetauftritten der Veranstalter wird schon beim ersten Hinschauen klar, dass alles erbarmungslos abgesagt oder verschoben werden musste. Auf der Seite des «Kulturpunkt» in Flawil sticht das rote «canceled» ins Auge.

Finanzielle Einbussen dank Verschiebungen im Rahmen

Betroffen ist auch die «Eintracht» in Kirchberg. Bruno Metzger gibt sich jedoch einigermassen gelassen:

«Es bringt jetzt nichts, den Kopf in den Sand zu stecken. Ändern können wir an der Situation nichts.»

Drei Konzerte mussten bis jetzt abgesagt beziehungsweise verschoben werden. «Glücklicherweise konnten schon bei fast allen Ersatzdaten im Herbst gefunden werden», sagt Metzger. Damit hielten sich auch die finanziellen Einbussen im Rahmen.

Gastrobetrieb wichtiger als Konzerte

An den Tickets und dem Vertrag mit der Band ändere sich nichts. Lediglich der schon investierte Werbeaufwand müsse nun doppelt getragen werden. «Natürlich war es am Anfang ein grosser Schock», sagt Metzger weiter. Der administrative Aufwand sei jedoch zu bewältigen. Viel wichtiger sei es für die «Eintracht», dass der Gastrobetrieb so bald wie möglich wieder seine Türen öffnen kann.

«Am schlimmsten ist der Ausfall des Tagesgeschäfts, denn die Löhne müssen wir trotzdem zahlen. Das ist momentan die grösste finanzielle Belastung», sagt Metzger.

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