Obertoggenburger Bank ist mit dem Ergebnis zufrieden: Die Clientis Bank Thur hat das erste Semester erfolgreich abgeschlossen

Die Clientis Bank Thur mit Hauptsitz in Ebnat-Kappel und einer Geschäftsstelle in Unterwasser konnte im ersten Halbjahr im schwierigen Umfeld der Coronakrise ein erfreuliches Wachstum verzeichnen.

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Im ersten Semester des laufenden Jahres konnte die Clientis Bank Thur ihren Halbjahresgewinn erneut steigern.

Im ersten Semester des laufenden Jahres konnte die Clientis Bank Thur ihren Halbjahresgewinn erneut steigern.

Bild: Sabine Camedda

(pd/lis) Der Halbjahresgewinn der Clientis Bank Thur konnte erneut gesteigert werden. Die Kundengelder stiegen trotz der weiterhin anspruchsvollen Situation im Tiefzinsumfeld um 2,4 Prozent auf 293 Millionen Franken. Das schreibt die Geschäftsleitung der Bank in einer Medienmitteilung.

«Angesichts der herausfordernden Lage in der Coronakrise sowie dem nach wie vor tiefen Zinsumfeld sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden.»

Weiter heisst es, dass die Ausleihungen an die Kunden um 1,3 Prozent auf 365 Millionen Franken zugenommen haben. Die Bilanzsumme wuchs um 2,4 Prozent auf 436 Millionen Franken an. Der Betriebserfolg nahm im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 um 5,7 Prozent auf 3,16 Millionen Franken zu, gleichzeitig fiel der Geschäftsaufwand um 0,8 Prozent tiefer aus.

Für die Bank resultierte ein Halbjahresgewinn von 526000 Franken, was einer Zunahme von 22 Prozent entspricht. «Angesichts der herausfordernden Lage in der Coronakrise sowie dem nach wie vor tiefen Zinsumfeld sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden», wird Jakob Frischknecht, Vorsitzender der Geschäftsleitung, in der Mitteilung zitiert.

Die Bewertungen der Rating-Agentur Moody's sind unverändert positiv

Laut der Bank bestätigte die Rating-Agentur Moody’s im Juni ihre Bewertungen für die Clientis Banken: «A2» für die langfristige Schuldnerqualität, die Höchstnote «Prime 1» für die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie den Ausblick mit «stabil». Die hohe Eigenkapitalausstattung, ein qualitativ hochwertiges Kreditportfolio und ein solides Finanzierungsprofil der Clientis Gruppe werden von Moody’s unverändert positiv hervorgehoben.

Dienstleistungen für die Kundschaft trotz Coronakrise
jederzeit verfügbar

Die Nachfrage nach der Lancierung des Hilfsprogrammes durch Bund und Banken war in den ersten Tagen laut Communiqué relativ gross: Die Clientis Banken haben rund 900 Kredite mit einer Limite von 90 Millionen Franken an Kunden vergeben, die mit ihnen eine Beziehung als Hauptbank pflegen. Die Clientis Banken standen in ihren Geschäftsstellen während der Coronakrise mit sämtlichen Dienstleistungen für Kundinnen und Kunden zur Verfügung. Dank moderner, technischer Infrastruktur konnte für Risikogruppen und Backoffice rasch auf Homeoffice umgestellt werden, wodurch den Kundenbedürfnissen jederzeit vollumfänglich entsprochen und der Service uneingeschränkt gewährleistet werden konnte.

Mobile-Banking-App wird auf den neusten Stand gebracht

Alle Projekte konnten laut Communiqué auf Kurs gehalten werden. Im Fokus stehen die Digitalisierung des Kreditprozesses und des Anlagegeschäfts sowie die Erneuerung der Mobile-Banking-App, um das Kundenerlebnis weiter zu verbessern und die Effizienz zu steigern. Zudem wird mit einem neuen Authentifizierungsverfahren im e-Banking zusätzliche Sicherheit für Kundinnen und Kunden geboten werden können.

Die Clientis Bank Thur Genossenschaft beschäftigt 15 Mitarbeitende. Das Genossenschaftskapital wird von 2854 Genossenschaftern gehalten. Kerngeschäfte sind Hypothekarfinanzierungen, die grösstenteils durch Spareinlagen finanziert werden, sowie Zahlen, Anlegen und Vorsorgen. Hauptkundengruppen sind Privatpersonen, KMU und Institutionen.