Energietal Toggenburg unterstützt Nachhaltigkeitsbemühungen

Die Verantwortlichen des Bazenheider Winterzaubers hat der Förderverein Energietal Toggenburg beim Nachhaltigkeitskonzept unterstützt. Nur ein Angebot des Vereins.

Ruben Schönenberger
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Fabian Rütsche, Energietal Toggenburg. (Bild: PD)

Fabian Rütsche, Energietal Toggenburg. (Bild: PD)

Seit seiner Gründung vor rund zehn Jahren verfolgt das Energietal Toggenburg zwei hauptsächliche Ziele. So soll das Toggenburg bis 2034 energieautark werden und bis 2059 soll die 2000-Watt-Gesellschaft Tatsache sein. Dazu verfolgt der Förderverein unterschiedliche Ansätze.

Fabian Rütsche, der in einem 50-Prozent-Pensum beim Energietal Toggenburg arbeitet und sich dort um die Kommunikation kümmert, gab am Zentrum-Znüni des Vereins Zentrum Wattwil gestern Freitag einen Einblick in diese Tätigkeiten. So unterstütze das Energietal Toggenburg den Bazenheider Winterzauber bei der Erstellung eines Nachhaltigkeitskonzepts (siehe Text oben). Solche Massnahmen müssten anschliessend aber auch kommuniziert werden, um der Bevölkerung zu zeigen, was gemacht werde und was möglich sei. Auch hier könne der Verein helfen, sagte Rütsche. Zu diesem Zweck werden nun auch auf einer Webseite verschiedene Projekte zusammengefasst und übersichtlich dargestellt. Das ermöglicht einen virtuellen Rundgang durch die Massnahmen im Toggenburg.

Für das Gewerbe könnten sich Massnahmen doppelt lohnen, sagte Rütsche. Neben den Einsparungen, zum Beispiel bei der Stromrechnung, auch auf der Einnahmeseite: «Massnahmen zu treffen und diese zu kommunizieren hat Potenzial», sagte Rütsche und sprach dabei die aktuelle Klimadiskussion an, auch vor dem Hintergrund des Wahlsiegs der Grünen vom letzten Sonntag. «Die Leute sind gewillt, einen Mehrwert auch zu bezahlen», ist Rütsche überzeugt.

Schliesslich zeigte er auch auf, wie jeder und jede Energie sparen kann. Ein Drucker verbrauche beispielsweise nur gerade acht Prozent der Energie für den tatsächlichen Druckvorgang, der Rest verpuffe ungenutzt, um das Gerät im Standby bereitzuhalten. Die Technik habe schon Entwicklungen gemacht, ein vollständiges Ausschalten der Geräte mit Trennung vom Strom sei aber nach wie vor besser, erklärte Rütsche. Das brauche aber eine Verhaltensänderung. «Wir sind Gewohnheitstiere», sagte er. «Wenn wir uns erstmal umgewöhnt haben, geht es aber meistens ganz gut.»

Hinweiswww.energietal.swisspano.ch