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«Energietal» braucht einen neuen Präsidenten

Thomas Grob tritt im Frühjahr 2019 als Präsident von Energietal Toggenburg ab. Der Förderverein wird dann zehn Jahre alt sein.
Thomas Grob, Präsident Energietal Toggenburg (Bild: PD)

Thomas Grob, Präsident Energietal Toggenburg (Bild: PD)

«10 Jahre Thomas Grob sind genug», sagte der Präsident von Energietal Toggenburg am Montagabend an der neunten Generalversammlung des Fördervereins. Er habe deshalb dem Vorstand mitgeteilt, dass er ab Frühjahr 2019 nicht mehr als Präsident zur Verfügung stehen werde. «Es ist der richtige Zeitpunkt, das Amt in neue Hände zu geben», zeigte sich Grob überzeugt. «Ich habe mich intensiv eingebracht, manchmal kämpfe ich fast mit meiner eigenen Energie», sagte der Noch-Präsident. Ein Sesselkleber wolle er nicht werden. Und: «Jünger werde ich auch nicht. Man muss sich auch selber Sorge tragen.» Der Verein sei gut aufgestellt für eine Übergabe. «Die Ausgangslage ist gut. Die personelle Basis für die Zukunft stimmt», zeigt sich Grob überzeugt.

Der Nachfolger von Grob soll an der Jubiläums-Generalversammlung im Frühjahr 2019 gewählt werden. Wer das sein wird, ist offen. «Ich hoffe auf jemanden, der viel Schwung mitbringt, die Innovationskraft von Energietal Toggenburg soll erhalten bleiben», sagt Grob angesprochen auf seinen Wunsch für die Nachfolge. Das scheint sich auch Kantonsratspräsident Ivan Louis zu wünschen. In seinem Grusswort zeigte er sich erfreut, dass der Verein eine so klare Vision verfolge. In seinem Präsidialjahr habe er oft festgestellt, dass im restlichen Kanton negative Signale aus dem Toggenburg ankämen. Das sei beim Energietal anders. Dazu braucht es aber Einsatz. «Es ist ein anspruchsvolles Amt, aber man ist ja auch nicht alleine», sagt Grob.

Jubiläumsjahr bereits ein Thema

Grob tritt im Jubiläumsjahr ab, in dem der Verein unter anderem in zwölf Monaten die zwölf Gemeinden des Toggenburgs besuchen will. Denn: «Das Energietal ist nicht der Vorstand oder die Geschäftsleitung, das Energietal sind wir alle.» Das Jubiläumsjahr war denn auch an der Generalversammlung vom Montagabend schon Thema, obwohl diese natürlich als Abschluss des Geschäftsjahres 2017 gedacht war. «Auch 2017 haben wir viel bewirkt auf dem langen Weg», sagte Grob rückblickend. Mit dem Ja der Schweizer Bevölkerung zur Energiestrategie 2050 sieht sich der Förderverein Energietal Toggenburg bestätigt, denn im Hinblick darauf sei der Verein schon seit neun Jahren richtig aufgestellt.

Der Jugend das Rüstzeug mitgeben

Einen starken Fokus legt der Verein auf die Jugend. «Wir möchten ihnen das Rüstzeug mitgeben, denn die Energiewende wird nicht bis 2050 geschafft sein», erklärte Grob den Grund dafür. Wie sehr die Jugend im Fokus steht, zeigte sich auch am Rückblick der operativen Ebene, den die Geschäftsleiterin Patrizia Egloff mit vielen Bildern gestaltete, auf welchen etliche Schulkinder zu sehen waren.

Auch finanziell sieht die Situation für den Verein gut aus. Trotz eines kleinen Verlusts im abgelaufenen Jahr von rund 2400 Franken durfte Kassier Markus Holenstein ein erfreuliches Ergebnis präsentieren. Hätte der Verein, wie im Budget vorgesehen, 25000 Franken aus den Reserven bezogen, hätte ein deutlicher Gewinn resultiert. So aber bleiben die Reserven unangetastet bei fast 100000 Franken. Die Abnahme der Rechnung ging wie alle anderen Traktanden einstimmig durch. Darunter auch die Wahl zweier neuer Mitglieder der Kontrollstelle. Die zurückgetretenen Marco Reiser und Karl Stadler wurden ersetzt durch Roger Hollenstein und Peter Mojzisek.

Der Verein darf dem Präsidentenwechsel also einigermassen gelassen entgegenblicken. Auch, weil Grob dem Verein nach dem Rücktritt in beratender Funktion zur Seite stehen wird. «Nach mir die Sintflut ist nicht meine Einstellung», so Grob.

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