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Elf Bands rockten in Ebnat-Kappel – wegen des Sturms spielt Anna Rossinelli spontan unplugged

Wegen des Sturms drohte am Samstag ein Abbruch, es kam allerdings nur zu einem Unterbruch des Musikfestivals Factory in Concert. Anna Rossinelli verschob ihr Konzert spontan in die Fabrikhalle von Alder+Eisenhut und spielte unplugged.
Sascha Erni
Der Heimweh-Ebnater Thomas Sutter (links) gab beim Auftritt seiner Band Swissmayd alles. (Bild: Sascha Erni)

Der Heimweh-Ebnater Thomas Sutter (links) gab beim Auftritt seiner Band Swissmayd alles. (Bild: Sascha Erni)

«Dieses Mal hatten wir mehr Zeit», sagte Luzian Liebich am Freitagabend zufrieden. «Mal sehen, ob sich der Aufwand gelohnt hat.» Freitag und Samstag brachte das Organisationskomitee um Liebich zum zweiten Mal in Ebnat-Kappel das Factory in Concert auf die Bühne.

Anders als letztes Jahr hatte das Team aber länger als vier Monate Vorbereitungszeit. So konnten elf Bands fürs Musikfestival gewonnen werden – mit schweizweit bekannten Acts wie Anna Rossinelli oder «The Voice»-Star Marc Amacher auch durchaus gestandene Publikumsmagnete. An zwei Festivaltagen sollten laut Liebich bis zu 1200 Zuschauer feiern. Ob dieses Ziel erreicht werden konnte, blieb bis zum Redaktionsschluss offen. Aber selbst der Sturm, der am Samstag durchs Toggenburg fegte, dürfte die Erreichung der Wunschzahl nicht deutlich beeinträchtigt haben.

Stimmgewalt und Frauenpower

Den Auftakt machte am frühen Freitagabend die Toggenburger Jugendband Pickaback. Mit Redwood gab es im Anschluss ein erstes Highlight des Festivals. Die gut gelaunten Rocker spielten druckvoll und mit viel Humor. Sängerin Nicole Kammermann liess es sich während des Soundchecks nicht nehmen, einen Frauenstreik-Banner zu drapieren.

«Keine Bange, ich werde heute nicht streiken, ganz im Gegenteil», sagte sie. Dann plättete sie das Publikum mit ihrer Stimmgewalt. Später am Abend sollten die Mundartsongs von Ritschi und Marc Amachers gefühlvoller Rock hunderte Zuschauerinnen und Zuschauer bis tief in die Nacht tanzen lassen.

Riana überzeugte auch in Ebnat-Kappel

Am Samstag ging es bereits um 13 Uhr weiter. Nach den Crycaptains trat die bandXost-Gewinnerin Riana mit neuem musikalischen Konzept auf. Trotz der frühen Uhrzeit wussten ihre Songs die Zuschauer zu bewegen. Man darf sich auf weitere Experimente mit Drummer Severin Rusch freuen.

Swissmayd brachten dann lokalpatriotisch Stimmung in die stetig anwachsende Menschenmenge. Der Heimweh-Ebnater Thomas Sutter überzeugte an der Gitarre genau so wie die Stimme hinter dem «FM1-Wachmachersong», Thomas Jenni. Swissmayd spielten ihren Hardrock mit Spass auf den Punkt. Rival Empire ritt im Anschluss mit grossartigem Zusammenspiel und energiegeladenen Songs auf der Euphoriewelle des Publikums mit.

Am Freitag war Frauenstreiktag. Nicole Kammermann von Redwood brachte deshalb eine Fahne an der Bühne an. (Bild: Sascha Erni)Am Freitag war Frauenstreiktag. Nicole Kammermann von Redwood brachte deshalb eine Fahne an der Bühne an. (Bild: Sascha Erni)
Nicole Kammermann von Redwood. (Bild: Sascha Erni)Nicole Kammermann von Redwood. (Bild: Sascha Erni)
Frauenpower gab es bereits mit den Toggenburgerinnen von Pickaback. (Bild: Sascha Erni)Frauenpower gab es bereits mit den Toggenburgerinnen von Pickaback. (Bild: Sascha Erni)
Auch das Klanghaus war am Factory in Concert vertreten. (Bild: Sascha Erni)Auch das Klanghaus war am Factory in Concert vertreten. (Bild: Sascha Erni)
Tische und Sitzgelegenheiten waren Neuigkeiten im Konzept des Musikfestivals. (Bild: Sascha Erni)Tische und Sitzgelegenheiten waren Neuigkeiten im Konzept des Musikfestivals. (Bild: Sascha Erni)
Swissmayd machte Riana die Aufwartung. (Bild: Sascha Erni)Swissmayd machte Riana die Aufwartung. (Bild: Sascha Erni)
Der Heimweh-Ebnater Thomas Sutter (links) gab bei Swissmayd alles. (Bild: Sascha Erni)Der Heimweh-Ebnater Thomas Sutter (links) gab bei Swissmayd alles. (Bild: Sascha Erni)
Die Bands hatten auch Backstage gute Laune. (Bild: Sascha Erni)Die Bands hatten auch Backstage gute Laune. (Bild: Sascha Erni)
Das Areal der Alder+Eisenhut sei wie für Musik gemacht, sagte das Organisationskomitee. (Bild: Sascha Erni)Das Areal der Alder+Eisenhut sei wie für Musik gemacht, sagte das Organisationskomitee. (Bild: Sascha Erni)
Hunderte besuchten Ritschis Auftritt in Ebnat-Kappel. (Bild: Sascha Erni)Hunderte besuchten Ritschis Auftritt in Ebnat-Kappel. (Bild: Sascha Erni)
Bereits am Freitag zeichnete sich der Wetterumschwung ab. (Bild: Sascha Erni)Bereits am Freitag zeichnete sich der Wetterumschwung ab. (Bild: Sascha Erni)
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Schweizer Musik in Ebnat-Kappel

Während der Freitag trocken und ruhig geblieben war, sprach Meteo Schweiz für den Samstagabend eine Unwetterwarnung aus. «Wir haben am Mittag mit der Feuerwehr das Notfallkonzept besprochen», hatte Luzian Liebich im Vorgespräch erklärt.

Anna Rossinelli spielt spontan unplugged

Zu einem Komplettabbruch ist es dann zwar nicht gekommen – aber als sich der Himmel während des Auftritts von Hillbilly Dungarees Revelation zusehends verfinsterte, verschob Anna Rossinelli ihr Konzert spontan in die Halle und trat unplugged auf.

Mit «Crimer» fand das Festival weit nach Mitternacht schliesslich seinen würdigen Abschluss – dann wieder auf der grossen Bühne.

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