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Rathaus für Kultur: "Einen Versuch ist das Projekt wert"

Zum Beirat des in Lichtensteig geplanten Rathauses für Kultur zählt auch der Kulturunternehmer und SP-Kantonsrat Martin Sailer. Er befürwortet die Bündelung der Kräfte unter den Kulturschaffenden.
Martin Knoepfel
Martin Seiler, Beirat "Rathaus für Kultur" (Bild: Regina Kühne)

Martin Seiler, Beirat "Rathaus für Kultur" (Bild: Regina Kühne)

Bezüglich Neunutzung des Rathauses in Lichtensteig sollen die Weichen in Richtung Kultur gestellt werden. Martin Sailer, SP-Kantonsrat und Beirat des geplanten Rathauses für Kultur, äussert sich zu den Chancen des Projekts.

Martin Sailer, weshalb engagieren Sie sich im Beirat des Rathauses für Kultur in Lichtensteig?

Maura Kressig, eine der Initiantinnen, hat mich angefragt. Ich finde es ganz toll, wenn drei Junge etwas auf die Beine stellen wollen und richtig Gas geben. Da sagt man Ja, wenn man angefragt wird.

Wie soll man genügend Kunstschaffende für das ambitiöse Programm finden? An der ersten Orientierung war von bis zu 28 Veranstaltungen pro Jahr die Rede.

Das ist eine gute Frage. Es ist aber nicht mein Job, Kunstschaffende zu vermitteln. Ich sehe meine Aufgabe darin, den Initianten zu helfen, die richtigen Stellen zu finden, zum Beispiel Stiftungen, wenn sie Unterstützung suchen.

Und woher soll das Publikum für all die Anlässe kommen?

Das ist ebenfalls Sache der Initianten und der Kunstschaffenden. Die drei Initianten sind aber gut vernetzt, auch über den Verein Dogo beziehungsweise ex-Arthur Junior. Zudem haben die Jungen Möglichkeiten, sich via soziale Medien zu vernetzen. Ich gehe davon aus, dass nicht alle Ateliers von Anfang an belegt sein werden und dass das Rathaus Lichtensteig nicht von Anfang an brummen wird, aber einen Versuch ist das Projekt wert.

Befürchten Sie, dass das Rathaus für Kultur die kreativen Geister aus dem ganzen Tal absaugt. Das könnte zu einer Verarmung des kulturellen Lebens in den Gemeinden führen.

Das befürchte ich nicht. Jeder versucht, ein Atelier zu finden und zieht sein Ding dort durch, wo er wohnt. Die Toggenburger Kunstszene ist nicht so gross. Ich finde es eine gute Idee, hier die Kräfte zu bündeln.

Funktioniert Ihrer Erfahrung nach die gegenseitige Vernetzung über die Grenzen der Kunstrichtungen hinweg?

Das kann ich nicht sagen. Was ich weiss, ist, dass es bei den Kleintheatern sehr gut funktioniert. Es gibt ja zahlreiche Kleintheater in der Ostschweiz. Wir treffen uns zweimal im Jahr und koordinieren unsere Programme. Die Initianten des Rathauses für Kultur in Lichtensteig versuchen das Gleiche in der Kunst.

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