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Zwei Künstler machen das «Rössli» zum Ausstellungsraum

Walter Dick und Hans-Jörg Studer laden noch bis Sonntag, 18. November, im «Rössli» in Tufertschwil zur Ausstellung ein. Beide Künstler zeigen nicht nur Bilder und Plastiken, sondern stellen auch ihre Arbeitsweise vor.
Sascha Erni
Die Künstler Walter Dick (links) und Hans-Jörg Studer. (Bild: Sascha Erni)

Die Künstler Walter Dick (links) und Hans-Jörg Studer. (Bild: Sascha Erni)

Am Freitag vor der Vernissage, am 10. November, herrschte im Hotel Rössli in Tufertschwil viel Betrieb. Die Familien von Walter Dick und Hans-Jörg Studer verschieben Bronze-Plastiken und installieren Ausstellungslichter. Jemand rückt mit einer Wasserwaage die Bilder gerade. Die nächsten Tage werden Hunderte Besucher die Werke der beiden Künstler betrachten und besprechen.

Noch ist die Aufregung gering, die Vorfreude dafür um so grösser. Die Jahresausstellung darf mittlerweile eine Tradition genannt werden, denn Walter Dick und Hans-Jörg Studer führen sie bereits seit über einem Jahrzehnt gemeinsam durch. Zuerst in Familie Dicks Haus in Tufertschwil, mit ihrem Wegzug 2013 nun im «Rössli».

Aus dem Abstrakten ins Konkrete

Walter Dick zeigt dieses Jahr gut 40 Bilder, Hans-Jörg Studer 28 Stücke. Studers Arbeiten reichen von puppengleichen Frauenskulpturen bis zu lebensgrossen Plastiken. Ihn interessieren schöne Wesen, wie er sagt, egal, ob er sie nun frei gestaltet, nach einem Modell formt oder in Auftragsarbeit erstellt.

Die Ausstellung in Vernissagen-Stil findet in den Räumen des Hotels Rössli in Tufertschwil statt. (Bild: Sascha Erni)

Die Ausstellung in Vernissagen-Stil findet in den Räumen des Hotels Rössli in Tufertschwil statt. (Bild: Sascha Erni)

Walter Dicks Ansatz hingegen ist abstrakt. Er arbeite mit den kleinsten Elementen, den Strichen einer Zeichnung. Daraus entstehe dann nach und nach das konkrete Motiv. Studers Menschen-Plastiken ergänzen die Bilderausstellung perfekt. Dick verzichtet in seinen Landschaftsgemälden auf die Darstellung von Menschen. «Es soll keiner da sein, der dem Betrachter den Blick versperrt», schmunzelt er. Studers feine Arbeiten wirken neben den Bildern so, als wäre es zusätzliches Publikum, das aber die Blicke auf sich zu ziehen vermag. Der Ausstellungsraum bietet viele Sitzgelegenheiten, die Gäste sollen sich mit Kunstinteressierten aus aller Welt austauschen.

Ein grosses Netzwerk dank früherem Schaffen

Walter Dicks weites Netzwerk ist auch seinem frühen Schaffen geschuldet. Schon damals stellte er in verschiedenen Ski-Resorts aus. So hätten Hunderttausende Menschen seine Bilder sehen können, und viele seien über die Jahrzehnte zu Sammlern und Freunden geworden. Damit auch wirklich jeder Zugang zu seinen Werken erhalten kann, stellt Dick in Tufertschwil seinen Kunstkalender 2019 vor: Zu den ersten 300 Kalendern gehört auch jeweils eine Original-Miniatur.

Vom 13. bis 16. November arbeiten beide Künstler vor Ort im «Rössli», erstellen Skizzen und Entwürfe und erklären den Besuchern ihre Arbeitsweise. Aber auch die gesamte restliche Ausstellung über werden Künstler und Familie anwesend sein, den Gästen Red und Antwort stehen und so den Dialog ermöglichen. «Wir begleiten die ganze Ausstellung, als wäre es eine Vernissage», sagt Dick, «nur schon als Dankeschön für die Besucher, die den Weg auf sich genommen haben.»

Hinweis

Die Atelierausstellung ist nachmittags noch bis zum 18. November im «Rössli» in Tufertschwil geöffnet. Weitere Informationen auch auf der Website von Walter Dick.

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