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Der neue Präsident Dieter Gähwiler ist eine nicht erwartete Wahl

Sechs Monate stand der FC Kirchberg ohne Präsident da. Am Freitag wählten die Mitglieder Dieter Gähwiler zum neuen Vereinsvorsitzenden. Als Vizepräsident stellt sich Philippe Gähwiler zur Verfügung.
Beat Lanzendorfer
Der Vorstand des FC Kirchberg, von links: René Kuhn, Daniel Wili, Stefan Schönenberger, Dieter Gähwiler (Präsident, neu), Stefan Müller, Philippe Gähwiler (Vizepräsident, neu), Tobias Kuhn, und Sibylle Krapf. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der Vorstand des FC Kirchberg, von links: René Kuhn, Daniel Wili, Stefan Schönenberger, Dieter Gähwiler (Präsident, neu), Stefan Müller, Philippe Gähwiler (Vizepräsident, neu), Tobias Kuhn, und Sibylle Krapf. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der FC Kirchberg lässt in diesem Jahr eine Überraschung nach der anderen aus dem Sack. Nachdem der Verein im Januar einen neuen Trainer präsentierte und in der Person von Domenico Esposito einen veritablen Coup landen konnte, ist seit der Hauptversammlung am Freitagabend das Führungsvakuum im Vorstand gefüllt. Zum neuen Präsidenten wählten die 93 anwesenden Stimmberechtigten den 62-jährigen Dieter Gähwiler. Als Vizepräsident stellt sich Philippe Gähwiler zur Verfügung.

Der neue Vorstandsvorsitzende bezeichnet sich selber als Migros-Kind, das seine berufliche Karriere ausnahmslos in Industriebetrieben (Micarna Bazenheid, Bina, Bischofszell Nahrungsmittel AG) des Grossverteilers durchlief. Seit einem Jahr in Pension «habe ich nun genügend Zeit, um mich in den Dienst des Fussballclubs zu stellen.» Er betonte allerdings auch, dass er sich zuerst ein Netzwerk im Fussball aufbauen müsse.

Stefan Müller führt durch die Hauptversammlung

Die Neuwahl wurde nötig, weil an der Hauptversammlung 2018 Silvan Breitenmoser nach fünfjähriger Amtszeit seinen Rücktritt erklärte. Mangels Nachfolger sich allerdings bereit erklärte, den Verein bis im Sommer 2018 kommissarisch zu führen. Danach oblag es den verbliebenen Vorstandsmitgliedern, die Aufgaben des Präsidenten auf verschiedene Schultern zu verteilen.

Mit ein Grund, weshalb Nachwuchsleiter Stefan Müller durch die Hauptversammlung führte. Er tat dies äusserst souverän und bekundete bei der Abhandlung der 15 Punkte umfassenden Traktandenliste keinerlei Probleme. In puncto Finanzen konnte Vereinskassier Tobias Kuhn mit einem Reingewinn von etwas über 600 Franken einen guten Abschluss präsentieren. Gemäss Müller seien es die vier Standbeine «Sponsoring», «Clubhaus», «Sommernachtsfest» und «Frauenfussballfestival», welche entscheidend zu einem ausgeglichenen Vereinsbudget beitragen.

Im Traktandum Ehrungen wurden zehn Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verein ausgezeichnet. Darunter Urs Schönenberger, der vor 40 Jahren dem FC Kirchberg beigetreten ist. In den Kreis der Ehrenmitglieder ist Rainer Furrer erhoben worden. Als ehemaliges Vorstandsmitglied und langjähriger Juniorentrainer gehört er seit langer Zeit zur FCK-Familie.

Es wird dringend ein Schiedsrichter gesucht

Nebst vielem Positivem erhob Stefan Müller aber auch den Mahnfinger: «Wenn es uns nicht gelingt, bis im August einen neuen Schiedsrichter zu rekrutieren, bleibt uns nichts anderes übrig, als zwei 11er-Mannschaften vom Spielbetrieb zurückzuziehen.» Er nahm alle Mitglieder in die Pflicht. «Die Suche nach Schiedsrichtern kann nicht nur Sache des Vorstandes sein.»

Nebst den jährlich wiederkehrenden Aktivitäten muss sich der FC Kirchberg in den kommenden Monaten mit der Erneuerung des «Sport-verein-t»-Labes befassen. «Der Verein ist sehr gut aufgestellt und hat in der Vergangenheit jeweils alle Bedingungen für die Verlängerung erfüllt, ich bin überzeugt, dass uns dies auch jetzt gelingt», zeigte sich Sibylle Krapf, Verantwortliche Sport-verein-t im Vorstand, zuversichtlich.

«Fussball bleibt ein verbindendes Element. Wenn es gelingt, dass uns der Nachwuchs treu bleibt und wir ihn in späteren Jahren in den Verein einbinden können, ist dies ein riesiger Erfolg», sagte Stefan Müller zum Abschluss seines ausführlichen Jahresberichtes.

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