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Interview

«Ein moderater Dezember, dafür ein heftiger Januar»

Max Keller, Leiter des Werkhofs in Kirchberg, spricht über die Witterungsbedingungen im laufenden Winter. Diese seien in seiner Region «mehr oder weniger normal», doch in höheren Lagen habe der Schnee einiges an zusätzlichem Aufwand erfordert.
Beat Lanzendorfer
Max Keller, Leiter des Werkhofs Kirchberg. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Max Keller, Leiter des Werkhofs Kirchberg. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der bisherige Winter brachte für höher gelegene Regionen mit den teils ergiebigen Schneefällen viel Zusatzaufwand. Max Keller, Leiter des Kirchberger Werkhofes, spricht hingegen von einem mehr oder weniger normalen Winter. Er und sein Team betreuen in der Gemeinde mit seiner Fünf-Dörfer-Struktur und den über hundert Weilern ein weitläufiges Strassennetz. Es erstreckt sich von der Mülau (566 Meter) in Bazenheid bis zur Iddaburg, mit 950 Metern der höchste Punkt der Gemeinde.

Max Keller, wann müssen Sie und Ihr Team jeweils wintertauglich sein?

Das kommt auf die Witterung an. In diesem Jahr war es etwas später, es kann aber schon im November sein. Das wird wöchentlich beurteilt. Die Fahrzeuge werden hingegen im Oktober bereitgestellt und mit den Winterdienstgerätschaften ausgerüstet.

Gibt es in Ihrem Team auch eine Winterferien-Sperre, um allfälligen Grosseinsätzen vorzubeugen?

Die gibt es nicht direkt. Wir teilen unser achtköpfiges Team aber so ein, dass im Winter nie mehr als eine Person ferienhalber abwesend ist. Bei mehr Ausfällen könnten wir den Winterdienst nicht mehr gewährleisten. Das gilt es zu verhindern.

Wie würden Sie aus Ihrer Sicht den bisherigen Winter einstufen?

Im Dezember war er sehr moderat. Im Januar hingegen war er sehr heftig, bis der Regen kam. Ich bedauere dies, denn mit der Kälte, die jetzt eingesetzt hat, hätten wir einen schönen Winter mit ordentlich Schnee gehabt.

Mussten Sie mit Ihrem Team bisher viele Nachteinsätze leisten?

In den Morgenstunden waren wir schon öfters unterwegs, um zu salzen oder die Strassen vom Schnee zu befreien. In der weitverzweigten Gemeinde treffen wir oft unterschiedliche Bedingungen an. So kann in höheren Lagen Schnee vorherrschen, während in Bazenheid der Pflotsch das Strassenbild beherrscht.

Vor einigen Jahren soll sogar das Streusalz knapp geworden sein. Kann das in diesem Jahr auch passieren?

Nein, so wie es bisher läuft, gehe ich nicht davon aus. Wir haben ein Lager von rund 125 Tonnen. Im ganzen Winter benötigen wir etwa 240 Tonnen. Knapp wird es höchstens, wenn andere Regionen überdurchschnittlich viel Salz benötigen und die Rheinsalinen mit der Produktion in Rückstand geraten. Dies könnte zu Problemen beim Transport und in der Logistik führen.

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