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Eine doppelte Dernière zum Abschied in Neu St.Johann

Markus Meier und Stefan Hug haben am Sonntag zum letzten Mal gemeinsam zu einem Konzert in die Klosterkirche in Neu St.Johann eingeladen. Beide Musiker verabschiedeten sie sich von der Organisation der «Neu St.Johanner Konzerte».
Corinne Bischof
Auch Organistin Heidi Preisig umrahmte den Konzertabend in der Klosterkirche in Neu St. Johann. (Bild: Corinne Bischof)

Auch Organistin Heidi Preisig umrahmte den Konzertabend in der Klosterkirche in Neu St. Johann. (Bild: Corinne Bischof)

Eine kurze Rückschau: Im Jahr 1988 erklang die Orgel der Klosterkirche nach der Renovation zum ersten Mal seit Jahren wieder in frischer Harmonie. Auf ihren Tasten und Pfeifen liegt eine rund zweihundert Jahre alte Geschichte, die sowohl viele Orgelfreunde als auch Organisten selbst ins Thurtal lockt. Einer davon ist Hansjürg Gutgsell, der auf dem Orgelstuhl in Neu St.Johann bald sein neues Zuhause findet.

Ein Zweierteam folgte auf Hansjürg Gutgsell

Die nächsten dreissig Jahre ist Hansjürg Gutgsell nicht nur für die musikalische Begleitung der katholischen Gottesdienste zuständig, sondern organisiert eine ganze Reihe von Orgelkonzerten. Bald hat sich Hansjürg Gutgsell mit den «Neu St.Johanner Konzerten» einen Namen unter Musikliebhabern gemacht.

Nach 24 Jahren, im Jahr 2013, ist es für Hansjürg Gutgsell Zeit, den Führungsstab abzugeben. Mit dem Nesslauer Markus Meier, Musiker, Orgelbauer und Pädagoge ist ein Nachfolger gefunden. Ein Jahr später kommt der Uznacher Stefan Hug als organisatorischer und administrativer Partner dazu. Seine Leidenschaft für barocke Saiteninstrumente und sein Flair für kreative Aufgaben ergänzen das neue Team der «Neu St.Johanner Konzerte».

Gemeinsam organisieren die beiden in den nächsten fünf Jahren immer wieder vielfältige und aussergewöhnliche Konzerte in der Klosterkirche Neu St.Johann. Diese reichen von Orgelmusik über Chorwerke und Kammermusik bis hin zu kleiner, besetzter Orchesterliteratur. Doch wie jede Ära hat nun auch die von Markus Meier und Stefan Hug am Sonntag ein Ende genommen. Mit drei kleinen Kurzkonzerten nahmen sie nicht nur Abschied von einer schönen Konzertreihe, sondern auch von den «Neu St.Johanner Konzerten» und geben die Organisation in neue Hände.

Wie Markus Meier zu Beginn des sonntäglichen Konzertabends erzählt hat, konnten Stefan Hug und er in der Vergangenheit viele schöne Momente mit den Besuchern wie auch den verschiedenen Musikern aus der Region und weit darüber hinaus geniessen. Zum letzten Mal lud Markus Meier darum zu einem «Konzert, wie man es im Toggenburg nicht immer hört» ein. Er hat nicht zu viel versprochen.

Mit Blockflöte und Laute Adieu gesagt

Als erstes stimmte die Organistin Heidi Preisig die Zuhörerinnen und Zuhörer auf einen aussergewöhnlichen Abend ein. Mit poppigen aber doch klassisch klingenden Tanzmelodien entführte sie die Besucherinnen und Besucher in ferne Welten. Auch der Organist Max Heinz, der in einem zweiten Teil des Konzertabends alte Kompositionen mit neuen Jazzelementen kombinierte, überzeugte mit einer nicht alltäglichen Performance

Zum Schluss des Konzertes feierten die beiden Organisatoren Markus Meier und Stefan Hug ihren Abschluss mit einer Vorführung auf ihren eigenen Instrumenten, der Blockflöte und der Laute und rundeten so den musikalischen Abend ab. Beim anschliessenden Apéro in der Klosterkirche liessen die beiden den Abend gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern ausklingen.

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